WERTvoll macht Schule

Aflatoun

Als weltweit aktive Nichtregierungsorganisation ist es auch das Anliegen von Aflatoun International und den Netzwerk-Organisationen, Kindern das nötige Selbstvertrauen und Wissen zu vermitteln, damit sie selbstbestimmt ihr Leben gestalten und das der Gemeinschaft verbessern können. Dazu bietet Aflatoun maßgeschneiderte Programme an, die von der frühkindlichen Bildung bis ins Jugendalter reichen. Kindern werden sowohl soziale als auch finanzielle Inhalte vermittelt, die durch das Sammeln praktischer Erfahrungen mit eigenen Unternehmungen untermauert werden. Sie lernen sich selbst und ihre Rechte und Pflichten kennen und erhalten grundlegendes Wissen zu den Themen Sparen und Finanzplanung. Ursprünglich in Indien ins Leben gerufen, ist Aflatoun heute in 113 Ländern aktiv und erreicht jährlich mehr als 3 Millionen Kinder.

Gemeinsam mit Aflatoun

Bei der Weiterentwicklung unserer Unterrichtsmaterialien für WERTvoll macht Schule (ehemals: Projekt KinderCash) hat uns Aflatoun International unterstützt. Zudem ermöglichen Aflatouns Workshops und das große Netzwerk an Partner den weltweiten Austausch mit anderen Kinderorganisationen.

Weitere Informationen unter www.aflatoun.org

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Wertevermittlung und Gelderziehung in der Grundschule

Zur Bedeutung unterschiedlicher Arten von Werten und wie aus Kindern stabile, selbstbewusste Erwachsene werden.

Es ist gar nicht so leicht, sich in der heutigen Konsumwelt mit dem allgegenwärtigen Druck und Einfluss, den die Werbung ausübt, zurechtzufinden. Überall und ständig werden schon Kinder mit allerlei Verlockungen konfrontiert, ihr Taschengeld auf den Kopf zu hauen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig mit der Aufklärung zu beginnen. Die Grundschule ist ein idealer Ort, um Kindern aufzuzeigen, welche Funktionen Geld hat, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen damit einhergehen, und was das alles mit Werten zu hat. Darüber haben wir mit Diana Bartl, der Initiatorin von WERTvoll macht Schule, gesprochen.

Was hat Geld mit Werten zu tun?

Auf den ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang zwischen Geld und Werten nicht unbedingt. Geld haftet unterschwellig oft etwas mehr oder minder Anrüchiges an. Werte hingegen sind eher mit hehren moralischen und ethischen Konnotationen behaftet. Allerdings „ist Geld selbst ein Wert“, wie Diana Bartl betont, „und zwar ein Wert mit einer starken Symbolik“. Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Werten, etwa moralische Werte wie Wertschätzung, Respekt oder Toleranz, oder aber symbolische Werte wie Geld. Man kann es anfassen und damit ist es ganz praktisch greifbar.

Das Wesen von Geld beschreibt Diana Bartl so: „Geld ist in unserer Gesellschaft ein Wert, der als Maßeinheit und Gradmesser für andere Werte dient. Indem ich beispielsweise jemanden für eine Leistung, die er erbringt, angemessen bezahle, drücke ich meine Wertschätzung aus. Wenn ich ihn hingegen unterbezahle und damit seine Leistung ausnutze, verwehre ich ihm nicht nur eine Summe Geld, sondern auch die Wertschätzung und den Respekt, die er verdient. Ich bewerte seine Arbeit nicht in angemessener Weise.“

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Teilnahme am internationalen Workshop zur frühkindlichen Bildung in nachhaltiger Entwicklung

aflatoun-Projekt-KinderCashApril 2016 – Mitte April lud unser Partner Aflatoun International zu einem Workshop nach Amsterdam ein. Vertreter von Kinderorganisationen, -netzwerken und Regierungsvertreter aus den verschiedensten Regionen der Welt fanden sich dort ein, um sich der frühkindlichen Bildung zu widmen.
Wie wir, so setzt auch Aflatoun schon früh an und schult Kinder bereits im Kindergarten- und Grundschulalter in finanziellen und sozialen Aspekten. Auf dem globalen Workshop in Amsterdam stellten Länder, wie Mozambique, Albanien oder Honduras ihre Modelle vor und schilderten, wie sie Kinder und deren Familien in das Programm miteinbeziehen und Lerninhalte vermitteln.

Der intensive Austausch mit unserem Partner und Experten aus verschiedenen Ländern gibt immer wieder neue Anregungen, von denen wir auch hier in Deutschland profitieren können. So wurde beispielsweise immer wieder die aktive Teilnahme der Eltern betont. Eltern sind unglaublich wichtig für den Prozess! Sie unterstützen ihre Kinder bei der Umsetzung der Lerninhalte in die Praxis und können mit gutem Beispiel vorangehen.

Wir freuen uns, dass WERTvoll macht Schule am globalen Workshop teilnehmen konnte!

 

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Diät fürs Sparschwein – Eltern family

März 2015 – „Es ist wichtig, dass schon Grundschulkinder spüren: Ich kann aufrecht bleiben, auch wenn ich kein Geld habe, wenn ich mal nicht mit den anderen mithalten kann in puncto Klamotten oder Smartphone.“ so Diana Bartl von WERTvoll macht Schule (ehemals: Schulschwein). Der Artikel „Diät fürs Sparschwein“ in der Zeitschrift Eltern family beschäftigt sich mit der Frage, warum es sich trotz anhaltend niedriger Zinsen lohnt, seinen Kindern das Konzept des Sparens zu vermitteln. Autorin Maike Petersen stellt darin auch das Unterrichtsprogramm vor.

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Wie geht das eigentlich mit dem Geld? – familie & co.

Oktober 2014 – Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein wie lesen oder schreiben. Und damit sollte bereits in der Grundschule angefangen werden, wenn die Kinder regelmäßig Taschengeld erhalten. Das ist der Tenor des Artikels „Wie geht das eigentlich mit dem Geld?“ von Rolf von der Reith in familie&co, ebenso wie der von WERTvoll macht Schule (ehemals Schulschwein), das der Autor vorstellt. Dazu hat er mit der Gründerin der Initiative, Diana Bartl, gesprochen.

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Wie viel Taschengeld ist richtig? – Kinderstube

Januar 2014 – Taschengeld ist das Thema des Artikels von Jana Olsen und auch ein wichtiger Aspekt bei WERTvoll macht Schule (ehemals: Schulschwein). Kinder sollten eigenes Geld zur Verfügung haben, um den Umgang damit zu lernen. Dazu gehört, sich einen Betrag einzuteilen, Wünsche zu definieren, zu erkennen, das Geld nicht unbegrenzt verfügbar ist, aber auch, Fehler zu machen. Die Autorin sprach mit uns über Sinn und Unsinn des Taschengelds und über das Projekt.

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Macht Taschengeld Kinder zu Materialisten? – taz

August 2013 – Nein, sind sich die Gastautoren, denen die taz diese Frage gestellt hatte, einig. Eine von ihnen ist Diana Bartl von WERTvoll macht Schule (ehemals: Schulschwein).

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„Schulschwein gehabt“ – Eltern family

Juli 2013 – „Noch nie konnten Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 19 Jahren selbstbestimmt über so viel Geld verfügen wie heute – und noch nie gerieten so viele Jugendliche, sobald sie volljährig und geschäftsfähig waren, in die Verschuldung.“ Deshalb setzt WERTvoll macht Schule (ehemals: Schulschwein) auf Prävention. 

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Schulversuch Ökonomische Verbraucherbildung des ISB erfolgreich

Februar 2011 – Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) testete im Rahmen eines Schulversuchs zur Ökonomischen Verbraucherbildung (ÖVB) das transparente Sparschwein unseres Projekts an der Grundschule Unterföhring. Mit Erfolg.

Der auf zwei Jahre angelegte Schulversuch des ISB basierte auf den Richtlinien zur ökonomischen Verbraucherbildung, mit dem Ziel, deren Umsetzung in der Praxis zu testen. Dazu entwickelten 18 bayrische Projektschulen insgesamt mehr als 150 Unterrichtseinheiten. Die Schülerinnen und Schüler sollten ein Gespür für ihr eigenes Konsumverhalten entwickeln, sich mit ihren Wünschen, Proritäten und Bedürfnissen auseinander setzen und fachliche Kenntnisse zu den Themen Geld und Konsum erlangen. Ziel der ökonomischen Verbraucherbildung ist es, dass jugendliche Verbraucher reflektiert und selbstbestimmt mit Geld und Konsum umgehen, sich an Werten orientieren und nachhaltig denken und handeln.

Unter den teilnehmenden Schulen waren Grund-, Mittel- und Realschulen, Gymnasien sowie Wirtschaftsschulen. Der Schulversuch wurde in Focus Schule dokumentiert

Der Schulversuch wurde von Focus Schule begleitet. Hier den ganzen Artikel lesen Focus Schule 02/2012  „Das Anti-Schulden-Schwein“

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