Aktuelles

Eine Förderung für die Förderung – Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt unterstützt unser Projekt

Die DSEE hat uns in ihre Förderung ZukunftsMUT 2021 mit aufgenommen. Durch die Unterstützung konnten wir drei unserer Unterrichtseinheiten, die uns sehr am Herzen liegen, verwirklichen: die Unterrichtseinheiten “Wir entscheiden gemeinsam”, “Streitbeobachter unterwegs” und “Was bedeuten Statussymbole für mich?”.  

Die DSEE unterstützt mit der Förderung ZukunftsMUT Projekte, die sich dafür einsetzen, dass pandemiebedingte Ungleichheiten abgebaut werden. Alle Kinder sind von der Coronakrise betroffen und sie zu stärken und zu fördern – nicht nur in der Coronakrise – ist unser Anliegen. Während Corona wurden sozioökonomische Unterschiede weiter verschärft. Die Gründe dafür sind vielfältig: Nicht jedes Kind hatte im Homeschooling Zugriff auf die gleichen Ressourcen und auch die Unterstützung durch das Elternhaus unterschied sich stark. Darüber hinaus waren manche Schulen nicht ausreichend auf die neue Situation der digitalen Lehre vorbereitet. Nun gilt es, die Lernrückstände aufzuholen und gleichzeitig für mehr Chancengleichheit in der Bildung zu sorgen, damit Kinder wieder und weiterhin mutig der Zukunft entgegenblicken können. Und hier setzen wir an! Mit unseren Unterrichtseinheiten vermitteln wir im Allgemeinen Werte, die für das Alltagsleben und eine selbstbestimmte Zukunft von Bedeutung sind. Mit den neuen Unterrichtseinheiten können Schüler:innen nun noch intensiver zu drei konkreten Themen gefördert werden können: 

Mit der Einheit “Wir entscheiden gemeinsam” werden Kooperation untereinander und für Entscheidungsprozesse grundlegende Demokratieverständnis vermittelt. In der Einheit ”Was bedeuten Statussymbole für mich?” setzen sich die Schüler:innen mit der Bedeutung von Statussymbolen und den Emotionen, die sie auslösen, auseinander. Eine Einheit zum Thema Konfliktlösung (“Streitbeobachter unterwegs”), in der die Kinder verschiedene Verhaltensweisen für Auseinandersetzungen kennenlernen, rundet das Paket dieser drei mutmachenden Unterrichtseinheiten ab. 

Die Förderung ZukunftsMUT der DSEE richtet sich unter anderem an gemeinnützige Organisationen, die neue Bildungsangebote in die Tat umsetzen wollen. Die geförderten Projekte sollen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, pandemiebedingte Rückstände aufzuholen. Mit unserem Unterrichtsprogramm und den komplett ausgearbeiteten, lehrplankonformen Unterrichtsmaterialien möchten wir einerseits Lehrkräfte bei der Integration dieser Unterrichtsthemen entlasten; andererseits setzen wir uns für die gleichen Bildungschancen bei Kindern ein, unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund – denn unser Angebot ist für alle Schulen kostenlos und soll alle Kinder erreichen können. Nicht zuletzt dank der angebotenen Themen lernen Kinder, ihre Welt besser zu verstehen und sich selbstbestimmt und reflektiert darin zu bewegen.

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Eine Partnerschaft für die Bildung- Die Martin Bauer Group spendet 3000 Euro

Ein großes Dankeschön! 

Wir freuen uns sehr über die erneute Weihnachtsspende der Martin Bauer Group und sagen “Danke” für 3000 Euro! Bereits vor einem Jahr hatte sich die Martin Bauer Group für unsere Bildungsangebote in der Grundschule stark gemacht und WERTvoll macht Schule unterstützt. Mit der aktuellen Spende können wir unser Unterrichtsprogramm erweitern: Wir erschließen wichtige Themen altersgerecht – zum Beispiel, wie wir alle nachhaltig und schonend mit unseren Ressourcen umgehen können. Die Spende der Martin Bauer Group fließt in die Konzeption und Projektausarbeitung unserer neuen Stunde “Der Wald” aus der Themenfamilie “Nachhaltigkeit”. “Wir freuen uns über die mehrjährige Unterstützung eines Partners, dem Nachhaltigkeit genauso wichtig ist wie uns – so wachsen Wissen und Partnerschaft Hand in Hand!”, so Diana Bartl, Gründerin von WERTvoll macht Schule. Denn ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen liegt auch der Martin Bauer Group am Herzen. Für sie ist Nachhaltigkeit “ein verantwortungsbewusstes Handeln und Denken mit Blick auf die Zukunft – auf allen Ebenen” so Anne Wedel-Klein, Mitglied der Geschäftsleitung der MB Holding.  

Im Mittelpunkt unserer Unterrichtseinheiten stehen die individuellen und sozialen Kompetenzen von Kindern – immer auch mit dem Ziel, ihre Selbstsicherheit und Resilienz zu stärken. Dadurch können Schüler:innen ihren Alltag in Krisenzeiten und Krisensituationen – wie jetzt in der Corona-Pandemie – selbstbewusst und widerstandsfähiger meistern. “Wissen macht stark und schafft Selbstvertrauen! Kinder wollen ihre Welt verstehen, und dabei wollen wir sie unterstützen”, fasst Diana Bartl, Geschäftsführerin von WERTvoll macht Schule die Ziele des Unterrichtsprogramms zusammen. Diesen Grundgedanken im Hinterkopf, erstellt und publiziert WERTvoll macht Schule Unterrichtseinheiten aus Themenfamilien wie Finanzen, Umgang mit Medien, Konsum und Nachhaltigkeit – um den Alltag von Kindern abzubilden und sie für ihre Zukunft zu stärken. 

“Als Hersteller von Naturprodukten haben wir Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zum Dreh- und Angelpunkt unseres Handelns gemacht. Unser Fokus auf diese Werte verbindet uns mit der gemeinnützigen Initiative WERTvoll macht Schule“, betont Anne Wedel-Klein. Wir freuen uns über die Unterstützung von Partnern, die unsere Werte teilen: Sie hilft uns dabei, mit unserer WERTvollen Mission alltagsrelevante Themen und Kompetenzen in die Grundschulklassenzimmer zu bringen und so Kinder zu stärken.  

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Statussymbole und die Suche nach Anerkennung

“Mein Haus, mein Auto, mein Boot!” – so kokett wurde vor ein paar Jahren in einem TV-Spot für Geldanlagen geworben. Die Werbung verpackte mit charmantem Witz ein Gefühl, das wohl vielen bekannt vorkommt, (auch wenn es nicht unbedingt die eigene Yacht sein muss): das Bedürfnis, etwas vorweisen zu können, etwas erreicht zu haben, “jemand” zu sein. Dieser Wunsch schlummert wohl in jedem von uns. Doch was bedeutet das eigentlich? Und wieso legen wir in unserer Gesellschaft solchen Wert auf Statussymbole? 

Statussymbole und Gesellschaft

Die “Gesellschaft” ist nicht einfach eine homogene Masse, sondern sie ist durch viele Regeln, Kategorien und Klassifizierungen geprägt – sozusagen in „Schubladen“ geordnet. Auf diese Schubladen ist die Gesellschaft auch durchaus angewiesen, denn in der Interaktion mit anderen Menschen brauchen wir einen Orientierungsrahmen. Und so dienen Muster dazu, uns (unbewusst) einer Gruppe zuzuordnen: wie wir uns in der Gruppe verhalten, wie wir unsere sozialen Interaktionen oder auch unser Aussehen gestalten. Und auch in der Ausdrucksweise ordnen wir uns (absichtsvoll oder unbewusst) bestimmten Milieus zu. 

Die Wertigkeit von Merkmalen

Wie in einer Gesellschaft bestimmte Merkmale, etwa Bildung, bewertet werden und welche als erstrebenswert gelten, ist abhängig von den Werten, die eine Gesellschaft für sich definiert hat. Diese Merkmale oder auch Statuskriterien reichen von Alter, Geschlecht und Herkunft bis zu Bildung, Beruf, Besitz, Macht oder auch persönlichen Eigenschaften. Sehen wir bei Menschen, die
älter sind, einen größeren Erfahrungsschatz und Wissen, die wir als wertvoll erachten? Ist ein Doktortitel respektabler als ein Hauptschulabschluss? Genießt ein Arzt mehr Ansehen als ein Busfahrer, der Kinder sicher von der Schule nach Hause bringt? Wie bewerten wir die Kleidung eines Menschen? Ist die glamouröse Birkin Bag wertvoller als die Jutetasche des Ökoladens um die Ecke? 

Gesellschaft misst jedem dieser Merkmale einen Wert zu. Dieser Wert steht durchaus nicht fest, er kann sich im Laufe der Zeit verändern oder regional unterscheiden. Nehmen wir beispielsweise die Figur einer Frau. Üppige Rundungen galten für Rubens als Schönheitsideal und Ausdruck von Reichtum. Mit einer sich verändernden Gesellschaft wandelte sich auch dies im Lauf der Zeit und die Rubensfigur wurde durch eine Size Zero-Figur abgelöst. Dagegen gilt in Mauretanien auch heute noch weibliche Körperfülle als Statussymbol. Und während es in individualistischen Gesellschaften zählt, sich (mit Hilfe von Statussymbolen) möglichst von anderen abzuheben, werten andere Gesellschaft gerade das Einordnen in eine homogene Gruppe als erstrebenswert. Je nachdem, in welchem sozialen Kontext, in welcher Gesellschaft wir uns also befinden, gelten unterschiedliche Sets von Statuskriterien. 

Die Rolle der Gruppe

Der soziale Kontext oder eben die Gruppe ist dabei ein entscheidendes Element. Denn erst im Miteinander entfalten diese Merkmale ihre volle Wirkung. Einschätzung und Bewertung im Kollektiv setzen den Maßstab dafür, was Anerkennung verdient und wichtig ist. Wären wir alleine auf dieser Welt, wäre es dagegen völlig unerheblich, ob wir reich, gebildet, mächtig wären oder „aus gutem Hause“ kämen. Erst im Vergleich mit anderen gibt es auch ein “besser” und “schlechter”. Nur in der Gruppe entsteht eine Hierarchie, in der jeder Einzelne eine bestimmte Position einnimmt. Und nicht nur das: Mit einem bestimmten Status ist auch die Erwartung an ein bestimmtes Verhalten verbunden. 

Die Funktion von Statussymbolen

Warum streben Menschen überhaupt danach, eine bestimmte Rolle auszufüllen, ihr zu entsprechen? Ganz einfach: Dahinter steht das natürliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Anerkennung. Der Soziologe William I. Thomas beispielsweise zählt die Anerkennung zu den grundlegenden Wünschen jedes Menschen. So ist es nachvollziehbar, dass wir uns diesen Wunsch zu erfüllen versuchen, indem wir den Erwartungen an unsere Rolle entsprechen. Statussymbole haben hier eine wichtige Funktion. Das schnelle Auto, das große Haus oder der Doktortitel haben symbolische Wirkung. Mit ihrer Hilfe demonstrieren wir, welchen Status wir in einer Gesellschaft einnehmen. So wird es für andere leichter, uns zu bewerten und einzuschätzen. Doch im Vergleich mit anderen haben sie noch eine weitere Funktion: Sie spiegeln nämlich nicht nur wider, welchen Status wir innehaben, sondern auch, welchen wir gerne hätten – zu welcher Gruppe wir gerne gehören oder in welchen Kreisen wir gerne verkehren würden. Menschen sind bestrebt, sich nach außen möglichst gut darzustellen, denn wer möchte schon gerne das Schlusslicht sein? Und so schmücken wir uns mit den Statussymbolen, die in unserer Gesellschaft als besonders wertvoll gelten. Anders formuliert: Wir erhoffen uns davon hohes Ansehen. Manchmal bedeutet dies, dass wir unser letztes Geld zusammenkratzen, um vor der Tür den schönen Wagen zu stellen – oder mit dem neuesten Handy zu beeindrucken. Die Belohnung ist die Anerkennung und Wertschätzung durch das Umfeld, dem wir uns als erfolgreich, glücklich oder zumindest ebenbürtig darstellen.   

Diese Mechanismen zu reflektieren ist der erste Schritt, um nicht nur für sich selbst selbstbewusstere und unabhängige Konsumentscheidungen zu treffen, sondern auch, dies den Kindern vorzuleben – sei es im Unterricht oder zuhause. Was schon für Erwachsene nicht einfach ist, stellt für Kinder eine umso größere Herausforderung dar. Bleiben Sie in Kontakt mit den Kindern – und im Gespräch! Damit Selbstwertgefühl und Statussymbole nicht voneinander abhängen. 

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“Was bedeuten Statussymbole für mich?” – WERTvoll meinen Konsum reflektieren

Wieso hat man manchmal ein so großes Bedürfnis danach, bestimmte Güter zu besitzen? Statussymbole drücken die gesellschaftliche oder sozioökonomische Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe aus. Das gilt nicht nur für Erwachsene – bereits Kinder spüren den Einfluss von und das Bedürfnis nach Statussymbolen. Welche Symbole im Trend liegen, kann variieren: je nachdem, wie alt Schüler:innen sind, welche Schule sie besuchen, ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen und welchen sozioökonomischen Hintergrund ihre Familien mitbringen. Nicht immer sind Statussymbole materiell: Immaterielles wie soziales Engagement oder gesunde Ernährung kann ebenfalls die Funktion eines Statussymbols einnehmen.   

Warum eine Schulstunde über Statussymbole? Ein geringes Selbstwertgefühl in Kombination mit sozialem Druck kann Grund dafür sein, dass Kinder sich zum Besitz und zur Zurschaustellung von Statussymbolen gedrängt fühlen. Die Aufgabe von Schule und Elternhaus: Kinder darin zu bestärken, dass sie gut sind, wie sie sind. So können wir Kinder darin unterstützen, selbstbewusst zu handeln und ihr Selbstwertgefühl unabhängig von materiellen Gütern zu entwickeln.  

Unsere neue Unterrichtseinheit “Was bedeuten Statussymbole für mich?” aus der Themenfamilie “Medien & Konsum” erklärt Schüler:innen, was Statussymbole überhaupt sind. Im Unterricht tauschen sie sich darüber aus, welche Statussymbole sie bereits kennen. Die Unterrichtsstunde soll Kinder auch zur Reflexion anregen, ob sie Statussymbole selbst brauchen oder sich ohne sie wertvoll fühlen können – so wird die Selbstbestimmtheit gestärkt. Außerdem entdecken die Schüler:innen auch, dass man auf manche Wünsche verzichten kann.  

Daneben vermittelt die Unterrichtseinheit den Schüler:innen ebenfalls, was es heißt, verantwortungsvolle finanzielle Entscheidungen zu treffen. Denn materielle Wünsche kosten Geld und oft fehlen die finanziellen Ressourcen, jeden Trend mitzumachen. Die Unterrichtsmaterialien legen den Grundstein dafür, dass Schüler:innen in der Lage sind, Statussymbole kritisch zu hinterfragen und zu erkennen, dass sie keine zwingende Notwendigkeit darstellen, um sich selbst zu akzeptieren und zu sich stehen. 

Die Gestaltung der Stunde war uns durch die Förderung ZukunftsMUT der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt möglich. Dafür bedanken wir uns. 

Kennt euren Wert und handelt WERTvoll! 

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Einfach und digital – alle unsere Unterrichtseinheiten immer griffbereit im Online-Portal

Smartphone, Tablet oder Computer – auf unserem neu gelaunchten Online-Portal www.unterrichtsmaterial.digital sind unsere Unterrichtseinheiten und die zugehörigen Materialien komplett digital verfügbar.  

Digitalisierung spielt für den Unterricht eine immer wichtigere Rolle. Mit unserem Online-Portal ermöglichen wir Lehrer:innen, die Unterrichtsplanung und -durchführung digital zu gestalten. Wir entsprechen damit den aktuellen Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht. Gleichzeitig eignen sich Kinder mit unserem Unterrichtsprogramm Medienkompetenzen an, die durch unsere digitalen Unterrichtsideen unterstützt werden. 

Auch das Elternhaus profitiert von unserem digitalen Angebot. Unser Magazin „WERTvoll gedacht“ ist ebenfalls online zugänglich. Unter www.wertvoll-gedacht.de findet sich die erste Ausgabe und ab 2022 die neueste Ausgabe unseres Magazins.  

Einfach abrufbar 

Alle Unterrichtseinheiten und das Elternmagazin sind über Smartphone, Tablet und Computer abrufbar. Mit ihren Login-Daten haben Lehrkräfte stets vollen Zugriff auf unser Unterrichtsprogramm.  

Wichtig zu wissen: Alle Lehrkräfte, die das Angebot von WERTvoll macht Schule bereits nutzen, müssen einmal ein neues Passwort anfragen, um Zugang zum aktuellsten Stand der Unterrichtseinheiten zu erhalten. 

Nachhaltig und aktuell 

Die Digitalisierung unserer Unterrichtsmaterialien und des Elternmagazins hat einige Vorteile: Mit unserem digitalen Angebot eröffnet sich die Möglichkeit einer Ressourcen-schonenderen und nachhaltigen Arbeitsweise. Zudem erweitern wir laufend unser Programm um neue Unterrichtseinheiten. Neue oder überarbeitete Unterrichtseinheiten werden von uns sofort aktuell eingestellt und können von den Schulen stets aktuell abgerufen werden. 

Einfache Umsetzung 

Nutzen Sie die komplett ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien und ersparen Sie sich lange Vorbereitungszeiten: Stundenbilder, Arbeitsblätter, Bodenbilder und Lösungshinweise sind in den Unterrichtsmaterialien enthalten. Die Unterrichtseinheiten sind direkt im Unterricht einsetzbar und eignen sich zudem für Vertretungsstunden. Mit dem Klassenübergabeprotokoll behält man jederzeit den Überblick. 

Lehrplankonform 

Setzen Sie die Unterrichtsmaterialien im regulären Unterricht ein. Alle Themen und verwendeten Methoden entsprechen den Anforderungen der Lehrpläne für die verschiedenen Schularten. 

Fächerübergreifend 

Deutsch, Mathematik, Ethik/Religion, Kunst, Sachunterricht oder Kunst – unsere Unterrichtsmaterialien lassen sich vielfältig in den Lehrplan integrieren. Denn mit den Unterrichtsmaterialien von WERTvoll macht Schule begegnen Kinder Themengebieten aus verschiedenen Perspektiven. 

Kompetenzorientiert 

Bei der Konzeption unserer Unterrichtseinheiten und –materialien wird darauf geachtet, den Schüler:innen einen großen Kompetenzgewinn zu ermöglichen. Es soll Kindern nicht nur Wissen, sondern auch Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die ihnen in ihrem zukünftigen Leben helfen. 

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Auch Streiten will gelernt sein – “Streitbeobachter unterwegs”

Konflikte treten in verschiedenen Situationen des Lebens auf, in denen Menschen miteinander zu tun haben. Auch bei Kindern ist das Thema “Streit” allgegenwärtig und ein integraler Bestandteil ihrer Lebenswirklichkeit. Im täglichen Miteinander auf dem Schulhof, in ihrer Freizeit oder in der Familie erleben Kinder verschiedene Streitsituationen. Streit an sich ist durchaus als positiv zu werten, da man sich im Rahmen von Konflikten mit dem eigenen Standpunkt und dem des Gegenübers auseinandersetzt. Jedoch nehmen Kinder Streit häufig als Kampfsituation wahr, in der sie nicht richtig wissen, wie sie sich verhalten sollen. Fehlt hier ein reflektiertes Verhalten, kann es schnell zu verbalen oder psychischen Angriffen kommen.  

Deshalb ist es wichtig, das richtige Streiten zu erlernen. Unter altersgerechter Anleitung sind bereits Grundschulkinder in der Lage, das eigene Handeln aus der Sicht einer anderen Person zu reflektieren und Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Kinder können lernen zu verstehen, dass ihre Klassenkamerad:innen anders sind als sie: Das zu akzeptieren und dennoch miteinander zu einer Klärung zu kommen, ist ein Lernprozess. Doch um andere akzeptieren zu können, ist es wichtig, sich zuerst mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen. Denn mit der Selbstreflexion entwickelt sich auch die Empathie für andere.  

Kinder profitieren von einer Anleitung, wie sie sich in Konfliktsituationen verhalten könnten: Sie hilft ihnen auch im Alltagsleben, Konflikte friedlich zu lösen. Unsere neue Unterrichtseinheit “Streitbeobachter unterwegs” aus der Themenfamilie “Emotionen und Konflikte” leitet Kinder in einer spielerischen Herangehensweise an, Konflikte zu verstehen und Konfliktsituationen zu reflektieren. Dabei wird direkt an die Erfahrungen der Kinder angeknüpft. Als “Streitbeobachter” sammeln die Kinder vorab Eindrücke von Konfliktsituationen, die sie anschließend in einem Rollenspiel nachspielen.  

Die Schüler:innen stellen verschiedene Verhaltensweisen dar und reflektieren die gespielten Handlungssituationen. Indem sie sich in beide Streitparteien hineinversetzen, können sie deren Gefühle sowie Meinungen nachvollziehen. Dadurch sind sie in der Lage, mögliche Folgen eines bestimmten Verhaltens einschätzen zu können. Die Kinder entwickeln anhand der ausgewählten Streitsituation Strategien, um den Konflikt zu lösen. Hier können soziale Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme, Verantwortungsbereitschaft und die Bereitschaft, Konflikte friedlich zu lösen, als mögliche positive Lösungsstrategien für den Alltag bereitgestellt werden. Die Schüler:innen lernen, dass Konflikte Teil des Lebens sind, aber mit der Fähigkeit, Konflikte friedlich zu lösen und respektvoll miteinander umzugehen, nicht schlimm enden müssen.  

 Die Gestaltung der Stunde war uns durch die Förderung ZukunftsMUT der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt möglich. Dafür bedanken wir uns. 

Seid reflektiert und handelt WERTvoll! 

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Gemeinsam entscheiden – demokratisch handeln

“Wohin geht der nächste Klassenausflug?” – eine Frage, bei der es viel Fragen zu klären gilt. Wie weit weg führt die Fahrt? Wieviel soll der Ausflug kosten? Aber genauso gut muss abgewogen werden, was den meisten Kindern Spaß macht. Eine schwierige Entscheidung! Schließlich hat jede und jeder andere Vorlieben. Beim Thema ”Schulausflug” geht es um die Schüler:innen. Wieso also nicht die Kinder direkt in die Entscheidungsfindung einbeziehen und die Gelegenheit dazu nutzen, gemeinsam zu erforschen, was es eigentlich mit dem Mehrheitsprinzip auf sich hat? 

Kompromisse bei Entscheidungen

Kinder können schon früh lernen, was es heißt, Teil eines Entscheidungsprozesses zu sein. Eine Möglichkeit ist, ihnen früh die Möglichkeit der Mitgestaltung bei Entscheidungen zu geben – natürlich altersgerecht. Und Entscheiden will gelernt sein! Denn naturgemäß kann sich bei Gruppenentscheidungen nicht jede Stimme durchsetzen. Meistens gilt die Wahl der Mehrheit als guter Kompromiss. Damit Kinder schon früh lernen, was es bedeutet, demokratisch zu entscheiden und diese Entscheidungen zu akzeptieren, unterstützt unsere neue Unterrichtseinheit “Wir entscheiden gemeinsam” Lehrkräfte dabei, Schüler:innen Grundlagen demokratischer Entscheidungsprozesse altersgerecht zu vermitteln.  

Das Mehrheitsprinzip und demokratische Entscheidungen

Die neue Unterrichtseinheit aus der Themenfamilie “Emotionen und Konflikte” konzentriert sich hierbei auf den Begriff des Mehrheitsprinzips. Mit der zentralen Frage “Wohin geht der nächste Klassenausflug?” werden die Schüler:innen mit einer Situation aus dem eigenen Schulalltag konfrontiert, bei der sie direkt betroffen sind. Anhand der Frage wird das Mehrheitsprinzip sowie das Vorgehen einer demokratischen Entscheidung erklärt. Wir danken der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt für ihre Förderung ZukunftsMUT, mit der wir diese Unterrichtseinheit realisieren konnten.

Selbstreflexion des eigenen Verhaltens bei Entscheidungen

Indem sich die Kinder sowohl in die Mehrheit als auch in die Minderheit hineinversetzen, reflektieren sie dabei ihre eigenen Gefühle und setzen sich ebenfalls mit den Gefühlen anderer auseinander. Die Schüler:innen erfahren in der Praxis, wie man in Konfliktsituationen anhand demokratischer Werte eine Lösung findet. Dabei erkennen sie, dass ein Mehrheitsentscheid eine gerechte Entscheidung ist und lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen, auch wenn sie in der Minderheit sind. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, dass Schüler:innen demokratische Entscheidungsprozesse verstehen, anwenden können und, weil sie den Prozess nachvollziehen können, eine Mehrheitsentscheidung akzeptieren und tolerieren können. 

Seid fair und handelt WERTvoll! 

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„Lebensmittel WERTschätzen“ – WERTvoll lernen

Einfach einen Geldschein in den Müll werfen – das würde doch keiner machen. Doch eigentlich machen wir das alle mal! Wenn wir Lebensmittel wegschmeißen, entsorgen wir auch immer etwas Geld. Dass wir viel zu viele Lebensmittel wegwerfen, ist kein Geheimnis. Jede:r von uns hat bestimmt schon einmal etwas weggeschmissen, das verdorben war, nicht mehr schön aussah oder das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hatte. Dass Lebensmittelverschwendung aber in großem Maße in unserem Alltag angekommen ist und wertvolle Ressourcen – und auch viel Geld – verschwendet werden, ist keinesfalls eine positive Entwicklung. In Deutschland werden jährlich etwa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das ist statistisch gesehen ein Drittel unseres Einkaufes. Dabei kann es recht einfach sein, Lebensmittel wert zu schätzen und achtsam zu behandeln.  

Gegen Lebensmittelverschwendung, für WERTschätzung

Wir wollen unsere Ressourcen wertschätzen und nachhaltig mit ihnen umgehen: damit unsere Kinder auch in Zukunft noch Ressourcen und eine intakte Umwelt vorfinden. Das Gespür für Nachhaltigkeit kann nicht früh genug geweckt werden. Denn der sorgsame Umgang mit unseren Lebensmitteln ist einer der Aspekte, den schon Kinder verstehen und verinnerlichen können. So ist der Grundstein für eine Zukunft gelegt, in der Wertschätzung und achtsamer Umgang selbstverständlicher Alltag sind. In unserer Einheit „Lebensmittel wertschätzen“ vermitteln wir Kindern die Probleme einer verschwenderischen Einstellung zu Lebensmitteln und zeigen ihnen gut verständlich einfache Wege, Lebensmittel nicht zu verschwenden. Dadurch entwickeln sie eine WERTschätzung für das, was täglich auf ihrem Teller landet. Engagement glückt nur gemeinsam, wenn die globale Ressourcen-Schonung gelingen soll – die frühe Sensibilisierung ist deshalb ein wichtiger Baustein. 

Neue Unterrichtseinheit für ein verantwortungsvolles Verhalten

Unsere neue Unterrichtseinheit in der Themenfamilie “Nachhaltigkeit” unterstützt Lehrkräfte bei der Vermittlung dieses wichtigen Themas. Die Einheit sensibilisiert Kinder nicht nur für das Problem der Lebensmittelverschwendung, sondern zeigt ihnen auch Möglichkeiten auf, Lebensmittel zu achten und nachhaltig mit ihnen umzugehen. Der Fokus wird zum Beispiel auf das Thema Mindesthaltbarkeitsdatum gesetzt: Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass man zum Beispiel nicht alles wegwerfen muss, das über dem MHD liegt – etwa eine abgelaufene Nudelpackung, aber auch andere Lebensmittel. Ein weiterer Schwerpunkt sind präventive Maßnahmen, die ergriffen werden können, um Lebensmittel nicht zu verschwenden. Schließlich werden verschiedene Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung vorgestellt.  

Nachhaltiger Umgang: Initiativen machen vor, wie es geht

Verschiedene Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen für Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren. Drei von ihnen sind unsere Kooperationspartner für die aktuelle Unterrichtseinheit. Die Berliner Initiative RESTLOS GLÜCKLICH e.V. bringt Kindern Wertschätzung für Lebensmittel näher. Mit ihrer alltäglichen Arbeit in Schulen setzt sie sich für die Rettung von Lebensmitteln ein. Bei der Erstellung unserer neuen Unterrichtseinheit hat uns der Verein als Kooperationspartner mit vielen praktischen Informationen unterstützt. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, da RESTLOS GLÜCKLICH e.V. bereits Erfahrung in der Vermittlung dieses wichtigen Themas gerade bei Kindern hat. Um so viele Aspekte wie möglich abzudecken, hatten wir bei der inhaltlichen Ausarbeitung außerdem Unterstützung von “Zu gut für die Tonne!”, “Foodsharing e.V.” sowie von “Tafel Deutschland e.V.”. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! 

DANKE an RaboDirect

Finanziert wurde die Einheit von unserem langjährigen Partner RaboDirect. Für die Finanzierung der Projektausarbeitung zu diesem aktuellen Thema sind sie maßgeblich mitverantwortlich – und das aus gutem Grund. Denn RaboDirect gehört zur Rabobank, die gemäß ihrem Leitsatz „Banking for Food“ weltweit mit Landwirten und Unternehmen zusammenarbeitet, um eine nachhaltige Lebensmittelwirtschaft zu unterstützen. Dass das Problem der Lebensmittelverschwendung groß ist, zeigt die global zunehmende Aufmerksamkeit dafür. Auch wir möchten mit unserer neuen Unterrichtseinheit etwas dagegen unternehmen.  

Lebt achtsam und handelt WERTvoll! 

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Aktionswoche “Deutschland rettet Lebensmittel”

Dass wir zu viele Lebensmittel wegwerfen, ist kein Geheimnis. Dabei wollen wir doch unsere Ressourcen wertschätzen und nachhaltig mit ihnen umgehen. Denn auch unsere Kinder sollen in Zukunft noch ausreichend Ressourcen zur Verfügung haben. Aus diesem Grund unterstützen wir gerne Aktionen, die sich für mehr Lebensmittelwertschätzung einsetzen – und machen dieses Jahr mit bei der Aktionswoche “Deutschland rettet Lebensmittel”. Die bundesweite Aktionswoche von “Zu gut für die Tonne” findet vom 29. September bis zum 6. Oktober statt und will mit verschiedenen Aktionen auf das Thema der Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen. In diesem Jahr liegt der Fokus der Aktionswoche auf “Obst und Gemüse”, wobei vor allem das “Gelbe Band” bekannter gemacht werden soll. Das gelbe Band wird an Obstbäumen befestigt, die zum Beispiel am Straßenrand stehen, und zeigt an, dass hier jede*r ernten darf. Dadurch wird mehr genutzt und weniger muss weggeschmissen werden.  

Nur allzu oft fehlt es an Sensibilität für das Thema Lebensmittelwertschätzung. Genauer gesagt, mangelt es bereits häufig an konkreten Hinweisen für Umsetzungsmöglichkeiten und Maßnahmen, wie man der Verschwendung von Lebensmitteln vorbeugen und auch entgegenwirken kann. Mit unserer Unterrichtseinheit zum Thema Lebensmittelwertschätzung setzen wir bereits in der Grundschule an, Kinder altersgemäß auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Denn wir wollen, dass die Wertschätzung für Lebensmittel zunimmt und weniger weggeworfen wird. Damit Veränderung wirksam wird, wollen wir Kindern schon früh einen nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensmitteln näherbringen. Die Unterrichtseinheit “Lebensmittel wertschätzen” aus der Themenfamilie “Nachhaltigkeit” sensibilisiert Kinder nicht nur für das Problem der Lebensmittelverschwendung, sondern zeigt ihnen auch Möglichkeiten auf, Lebensmittel zu achten und nachhaltig mit ihnen umzugehen. Denn wir sind der Überzeugung, dass Kinder so früh wie möglich mit wichtigen Themen, wie der Lebensmittelwertschätzung, in Berührung gebracht werden sollten, um die Herausforderungen der Zukunft anpacken zu können.  

Unsere Beiträge zur Aktionswoche bieten sowohl auf unserer Homepage als auch auf unserem Instagram-Kanal Einblicke in unsere neue Unterrichtsstunde zur Lebensmittelverschwendung. Hier möchten wir unsere Lehrer*innen-Community darüber informieren, wo die Stunde ansetzt und welche Möglichkeiten es zur Vermittlung dieses wichtigen Themas gibt. 

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Wertschöpfung mit Wertschätzung – Spende der UmweltBank

Die UmweltBank unterstützt “WERTvoll macht Schule” mit einer Spende in Höhe von 10.000€. Die Spende stammt aus der Performance Fee des “B.A.U.M. Fair Future Fonds”. In gemeinsamen Einverständnis der UmweltBank mit der Stiftung “Chancen für Kinder” und Green Growth Futura GmbH fiel die Wahl dieses Mal unter anderem auf uns und wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung. Das Portfolio des “B.A.U.M. Fair Future Fonds” ist konsequent nachhaltig. Die erfolgsabhängige Vergütung des Fonds, die sogenannte “Performance Fee”, finanziert weltweit Spenden an verschiedene soziale Kinderprojekte. 

Nachhaltig in Finanzbildung investieren: Bei uns lernen schon die Kleinsten einen gesunden Umgang mit Geld: Sparen, ausgeben, investieren, gute Tat – Finanzbildung hat viele Facetten, die es zu beachten gibt. Je früher man mit ihr beginnt, desto nachhaltiger ist der Einfluss auf das spätere Leben. Unser Unterrichtsprogramm bringt Grundschüler:innen mit wichtigen Begriffen der Finanzbildung, wie beispielsweise “investieren”, in Kontakt und vermittelt ihnen, altersgemäß ausgearbeitet, die wichtigsten Aspekte im Hinblick darauf. Deswegen ist es doch irgendwie passend, dass uns diese Spende aus Investitionen dabei unterstützt, in die Zukunft von Kindern zu investieren. 

Mit der Unterstützung können wir uns weiter stark machen für die Vermittlung von Finanzkompetenzen, die nicht beim Geldausgeben aufhört. Unserem Ziel, die vielen Aspekte, die mit dem Thema Finanzen verbunden sind, Kindern näher zu bringen und dabei ihre individuellen sowie sozialen Kompetenzen zu fördern, damit sie gestärkt und selbstsicher in die Zukunft starten können, kommen wir so wieder ein Stückchen näher. 

Wir sagen “DANKE”!

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