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Grundschulen regional fördern: Feri unterstützt Werte-und Finanzbildung in Bad Homburg

August 2018 – Das Investmenthaus FERI unterstützt WERTvoll mach Schule (ehemals: Projekt KinderCash) am Standort Bad Homburg mit einer Regionalpatenschaft. Mit dem Unterrichtsprogramm von WERTvoll macht Schule lernen Kinder bereits im Grundschulalter, ein gutes Wertebewusstsein und einen gewissenhaften und reflektierten Umgang mit Geld, Konsum und Werbung zu entwickeln. Dies ist wichtig, um auf die Herausforderungen unserer modernen Konsumgesellschaft gut vorbereitet zu sein.

Durch die Spendenpatenschaft der FERI AG haben Bad Homburger Schulen nun die Möglichkeit, am Unterrichtsprogramm von WERTvoll macht Schule kostenlos teilzunehmen. Grundschulen, die sich für das Programm anmelden, werden ab der ersten Klasse mit altersgerechten, voll ausgearbeiteten und werbefreien Lehrmaterialien aus.

Lernen durch verantwortungsvolles Handeln

In der Grundschule treffen Kinder mit den verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründen aufeinander. Damit verbunden sind unterschiedliche Werte – sowohl in immaterieller als auch materieller Hinsicht. Dies führt schnell zu Konflikten und gerade in Verbindung mit dem Thema Geld sind Konfrontationen und Spannungen nicht selten. Manche Familien haben ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung und andere müssen mit sehr wenig auskommen. Dies ist auch für Kinder spürbar und häufig mit Scham, Neid oder Ausgrenzung derer verbunden, die sich nicht die neuesten und angesagtesten Kleidungsstücke oder Spielsachen leisten können. Die Konsumgesellschaft und der Einfluss von Werbung tragen nicht unwesentlich dazu bei, wenn subtil suggeriert wird, dass der Besitz materieller Güter Beliebtheit, Ansehen oder sogar Glück verschaffen können.

Durch die Förderung von Werte- und Finanzbildung verbindet WERTvoll macht Schule wichtige Kompetenzen miteinander, die Kinder auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen und das Leben in der Gemeinschaft positiv beeinflussen. Im Rahmen der Wertebildung setzen sich die Kinder mit ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Gefühlen auseinander, lernen, in sich zu gehen und zu artikulieren, was ihnen wichtig ist und Prioritäten zu setzen. Zudem werden Strategien vermittelt, mit denen Kinder negative Emotionen und Konfliktsituationen positiv auflösen und konstruktiv bearbeiten können.

Dies sind wichtige Voraussetzungen, um auch mit dem eigenen Geld gut umgehen zu können. Mit WERTvoll macht Schule lernen Kinder zudem frühzeitig, welche unterschiedlichen Funktionen Geld hat, wie sie es einteilen und mit ihrem zur Verfügung stehenden Geld klug, umsichtig und vorausschauend planen können. In Verbindung damit erfolgt die Auseinandersetzung mit Konsum und Werbung. Die Kinder nehmen Werbung unter die Lupe und setzen sich damit auseinander, mit welchen Tricks sie arbeitet und zum Kauf verleiten möchte. Ein reflektierter Blick auf Werbung und das eigene Konsumverhalten regt Kinder dazu an, selbstbestimmte (Kauf)Entscheidungen zu treffen, die sich an dem orientieren, was ihnen wichtig ist, was sie wirklich benötigen und welche Dinge sie sich leisten können. Die Kinder begegnen in diesem Zusammenhang auch der Bedeutung von Nachhaltigkeit und erkennen, welchen Einfluss ihr Konsumverhalten auf andere und die Umwelt haben kann.

Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein

Die FERI AG hat sich dafür entschieden das Unterrichtsprogramm von WERTvoll macht Schule regional zu unterstützen und so Bad Homburger Grundschulen zu fördern. Marcel Renné, Vorstand der FERI AG betont: „Das Programm vermittelt Grundschülern frühzeitig wichtige Werte- und Finanzkompetenzen und fördert sie dadurch in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und starken Persönlichkeiten. Wir finden, das ist ein wichtiger Ansatz, den wir gerne unterstützen. Dabei liegt uns das Engagement am Standort unseres Hauptsitzes ganz besonders am Herzen“. Im Umgang mit Geld braucht es diese Kompetenzen. Denn nur wer gut informiert ist, kann eigenständige und kluge finanzielle Entscheidungen für sich treffen. Genau diesen Ansatz verfolgt auch FERI bereits seit 30 Jahren: „Als Investmenthaus mit eigenem Research wissen wir aus unserer täglichen Arbeit, wie wichtig es ist, informiert zu sein und keine Scheu vor der Beschäftigung mit Geldanlagen zu haben. Nur so kann man die richtigen Entscheidungen für den Vermögensaufbau und -erhalt treffen“, so Katja Liese, Leiterin Unternehmensstrategie, Marketing und Kommunikation bei FERI. „Daher freuen wir uns, dass mit diesem Projekt das schwierige Thema ,Umgang mit Geld‘ in spielerischer und pädagogisch wertvoller Form in Schulen und Familien gebracht wird“.

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WERTvoll macht Schule erhält das Siegel und die Comenius Medaille 2018 für seine Unterrichtsmaterialien

Berlin, 25.7.2018 – Zum 23. Mal lud die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI) zur Verleihung des Comenius-EduMedia-Awards nach Berlin. Institutionen aus dem europäischen und internationalen Ausland wurden dort für die Qualität ihrer digitalen Bildungsmedien ausgezeichnet. 

Seit 1995 zeichnet die GPI herausragende Bildungsmedien mit dem Comenius EduMedia-Siegel und der Comenius EduMedia-Medaille aus. In diesem Jahr bewarb sich auch WERTvoll macht Schule (ehemals: Projekt KinderCash) mit seinem Kooperationspartner, dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. für diese Auszeichnungen. Damit gehörte WERTvoll macht Schule zu über 250 Herstellern, Verlagen, Projekten und Autoren, die sich mit ihren Beiträgen, dem Qualitätscheck einer Fachjury aus Wissenschaftlern, Fach- und Bildungspraktikern unterzogen.

Von den 250 Einsendungen wurde 165 preisgekrönten Produkten mit dem Comenius-EduMedia-Siegel didaktische und mediale Qualität bescheinigt. Die besonders begehrte Edu Media-Medaille wurde an 19 herausragende Produkte vergeben. WERTvoll macht Schule überzeugte mit seinen neu ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien zur Werte- und Finanzbildung an Grundschulen.

Dem Projekt wurde bei der diesjährigen Verleihung nicht nur das Siegel verliehen, sondern gehörte zu den wenigen Teilnehmern, die in besonderer Weise mit der Comenius-EduMedia-Medaille geehrt wurden. In der Kategorie „Berufliche Aus- und Weiterbildung/Wirtschaftliche und kaufmännische Bildung“ setzte sich die Bildungsinitiative so gegen seine Mitbewerber durch und erhielt die besondere Auszeichnung der Comenius-Medaille.

In seiner Laudatio betonte Christos Giannoulis den besonderen Charakter der Unterrichtsmaterialien von WERTvoll macht Schule. Sie seien nicht nur für jedermann verständlich, sondern verbänden in einzigartiger Weise Werte- und Finanzkompetenzen, die für Kinder in diesem Alter von Bedeutung sind. Gerade die Integration von Emotionen und Konfliktbewältigungsstrategien in diesem Themenfeld habe überzeugt.

Projektmitarbeiterin Rebekka Rupprecht nahm die Comenius-Auszeichnung für WERTvoll macht Schule in Berlin entgegen. Gemeinsam mit der Gründerin der Initiative, Diana Bartl, freute sie sich außerordentlich über diese Ehrung. Bartl fügte hinzu: „Die Comenius-EduMedia-Medaille zu erhalten, war eine gelungene Überraschung. Es ist eine Anerkennung unserer Arbeit und motiviert uns für die Zukunft!“

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WERTvoll macht Schule wird mit der Comenius-EduMedia-Medaille 2018 ausgezeichnet

Juni 2018 – WERTvoll macht Schule (ehemals: Projekt KinderCash) erhält besondere Auszeichnung für Unterrichtsmaterialien.

Zum 23. Mal lud die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI) zur Verleihung des Comenius-EduMedia-Awards nach Berlin. Institutionen aus dem europäischen und internationalen Ausland wurden dort für die Qualität ihrer digitalen Bildungsmedien ausgezeichnet.

Seit 1995 zeichnet die GPI herausragende Bildungsmedien mit dem Comenius EduMedia-Siegel und der Comenius EduMedia-Medaille aus. In diesem Jahr reichten über 250 Hersteller, Verlage, Projekte und Autoren ihre Beiträge ein, in der Hoffnung, dem Qualitätscheck der Fachjury aus Wissenschaftlern, Fach- und Bildungspraktikern standzuhalten. 

Der Vorsitzende der GPI, Dr. Bernd Mikuszeit, bestätigte in seiner Rede, dass der Zuspruch zum Comenius-EduMedia-Award ungebrochen sei und verwies auf die diesjährige Rekordbeteiligung. Von den 250 Einsendungen wurden 165 preisgekrönte Produkte mit dem Comenius-EduMedia-Siegel didaktische und mediale Qualität bescheinigt. Die besonders begehrte Edu- Media-Medaille wurde an 19 herausragende Produkte vergeben. 

WERTvoll macht Schule wurde bei der diesjährigen Verleihung nicht nur das Siegel verliehen, sondern gehörte zu den wenigen Teilnehmern, die in besonderer Weise mit der Comenius-EduMedia-Medaille geehrt wurden.

In seiner Laudatio betonte Christos Giannoulis den besonderen Charakter der Unterrichtsmaterialien von WERTvoll macht Schule. Sie seien nicht nur für jedermann verständlich, sondern verbänden in einzigartiger Weise Werte- und Finanzkompetenzen. In der Kategorie „Berufliche Aus- und Weiterbildung/Wirtschaftliche und kaufmännische Bildung“ setzte sich so WERTvoll macht Schule gegen seine Mitbewerber durch und erhielt die besondere Auszeichnung der Comenius-EduMedia-Medaille.

Projektmitarbeiterin Rebekka Rupprecht nahm die Comenius-Auszeichnung für WERTvoll macht Schule entgegen. Gemeinsam mit der Gründerin der Initiative, Diana Bartl, freute sie sich außerordentlich über diese Ehrung. Bartl fügte hinzu: „Die Comenius-EduMedia-Medaille zu erhalten, war eine gelungene Überraschung. Es ist eine Anerkennung unserer Arbeit und motiviert uns für die Zukunft!“ 

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Manfred-Roth-Stiftung (NORMA) fördert Werte- und Finanzbildung an Fürther Schulen

Mai 2018 – WERTvoll macht Schule erhält Spende über 5.000 Euro.

Am 15. Mai konnte sich die Gründerin von WERTvoll macht Schule (ehemals: Projekt KinderCash), Diana Bartl, über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro freuen. Im Auftrag der Manfred-Roth-Stiftung übergab Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster, im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Fürth, Markus Braun, den Spendenscheck. Die Zuwendung fließt in den Ausbau der Werte- und Finanzbildung an Fürther Grundschulen, dem sich die Bildungsinitiative „WERTvoll macht Schule“ widmet.

Gemeinsam für Fürth

Seit 2017 ist Markus Braun Stadtpate von WERTvoll macht Schule. Als Bürgermeister der Stadt Fürth und Referent für Schule, Bildung und Sport ist es ihm ein Anliegen, Fürther Schüler:innen im besten Sinne zu fördern. WERTvoll macht SChule hat für Braun einen besonderen „Mehrwert fürs Leben, denn es macht unsere Kinder fit und stark für die Zukunft!“ Nicht nur im Rathaus freue man sich über solche innovativen Bildungsinitiativen. „Das Engagement der Manfred-Roth-Stiftung zeigt, dass wir uns in Fürth ganz selbstverständlich für die Bedürfnisse der heranwachsenden Generation stark machen und die unterstützen, die sich dafür einsetzen.“, führt der Bürgermeister aus.

Engagement an der richtigen Stelle

Der Vorstand der Manfred-Roth-Stiftung, Dr. Polster, pflichtet dem bei. Bereits seit einigen Jahren fördert die in Fürth ansässige Manfred-Roth-Stiftung ganz im Sinne ihres Stifters, des verstorbenen NORMA-Gründers Manfred Roth, soziale, kulturelle, bildungsfördernde und wissenschaftliche Projekte und Einrichtungen in der Region. Die Stiftung ist ganz bewusst auf zahlreichen Gebieten im öffentlichen Leben und der Gesellschaft aktiv. Denn finanzielles Engagement sollte dort gezeigt werden, wo es gebraucht und für einen gemeinnützigen Zweck eingesetzt wird. Dr. Polster übergibt die Spende der Manfred-Roth-Stiftung an WERTvoll macht Schule mit besonderer Freude. „Wir haben uns aus gutem Grund für eine Spende an WERTvoll macht Schule entschieden.“ erklärt der pensionierte Pfarrer und Stiftungsvorstand. Mit der Unterstützung von WERTvoll macht Schule und der damit verbundenen Förderung von Werte- und Finanzkompetenzen an Grundschulen, ist das Geld gut angelegt.

An der Adalbert-Stifter-Grundschule in Fürth ist das Unterrichtsprogramm bereits aktiv und wird dort erfolgreich im Unterrichtsalltag umgesetzt. Durch die Spende der Manfred-Roth-Stiftung ist es nun möglich, dass weitere Fürther Schulen am Programm teilnehmen können. WERTvoll macht Schule-Gründerin Diana Bartl betont, dass es nicht nur wichtig ist, Kindern Kompetenzen zu vermitteln, die sie für den Start in ein selbstbestimmtes Leben brauchen. „Wir achten ebenso darauf, dass die Durchführung des Projekts für Schulen und Lehrkräfte praktikabel bleibt. Unsere Unterrichtseinheiten lassen sich deshalb unkompliziert und ohne Mehraufwand in den Unterrichtsalltag einbinden.“

 

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Statussymbole – Die Vergänglichkeit von Trends

Vom Luxus zum Unterstatement. Statussymbole sind in unserer Gesellschaft fest etabliert. Und so schmücken wir uns gerne mit den Dingen, die uns Anerkennung und Zugehörigkeit versprechen. Statussymbole sind eine Form der Demonstration, ein optisches Merkmal, das anderen einen Eindruck davon vermitteln soll, welchen Platz wir in der Gesellschaft einnehmen. Und nicht nur das! Mit Hilfe von Statussymbolen können wir ebenso vortäuschen, dass wir den Kriterien entsprechen und dazugehören. Solange wir die richtigen Symbole verwenden. Doch genauso, wie die Mode, unterliegen Statussymbole Veränderungen. Sie folgen Trends und so können wir beobachten, dass die Statussymbole von einst ihre Bedeutung verlieren und von einer neuen Generation abgelöst werden.

Inflation und Trends von Statussymbolen

Gerade am Beispiel der Mode zeigt sich die Vergänglichkeit von Statussymbolen. Ist es die Jeans einer besonderen Marke, die mir die Beliebtheit garantiert? Sind es die blinkenden Schuhe? Ist es das aus Naturbaumwolle hergestellte T-Shirt des neuen Ökö-Labels? Wer seine gesellschaftliche Zugehörigkeit gewährleisten möchte, muss folglich im Trend bleiben oder besser noch, wird zum Trendsetter, während die Masse versucht mitzuhalten.

Statussymbole und Sozialprestige

Statussymbole repräsentieren die unterschiedlichsten Eigenschaften. Dazu zählen, Reichtum, Macht, Bildung, Bekanntheit oder Beliebtheit. Welche Statussymbole wir wählen, ist abhängig davon, welche Wertschätzung wir einem bestimmten Status in der Gesellschaft beimessen, also was wir für erstrebenswert halten. Dies ist keinesfalls objektiv. Die Wahrnehmung verändert sich nicht nur über Raum und Zeit, sondern kann auch innerhalb einer Gesellschaft von Schicht zu Schicht oder Altersklassen variieren. So messen Großvater und Enkel wahrscheinlich nicht dem selben Status oder den gleichen Dingen große Wertschätzung bei. Und was dem einem die Mitgliedschaft im Golfclub ist, mag für den anderen der Besitz des neuesten Smartphones sein.

Von Zeptern und Stoffen

Im Unterschied zur modernen Gesellschaft, in der sich die meisten Statussymbole auf materielle Güter beschränken, waren Statussymbole früher nur dann überhaupt „erwerblich“, wenn man einem bestimmten Status bereits hatte. Dazu gehörten der Monarch und sein Zepter oder das Tragen eines Titels im Namen. Auch waren bestimmte Farben und Stoffe der Kleidung nur den oberen Schichten vorbehalten. Insofern ist der Zugang zu den meisten Statussymbolen heute deutlich einfacher. In der Regel lassen sich die meisten Statussymbole mit ausreichend Geld käuflich erwerben.

Klassiker der Statussymbole

In den letzten Jahrzehnten war es eben gerade das Geld, viel Geld, welches als Schlüsselelement für den Erwerb der „richtigen“ und begehrten Statussymbole galt. Statussymbole waren gleichgesetzt mit Luxusgütern: Teuer, auffällig, und im Zweifelsfall mit der nötigen Extraausstattung. Diamantenbesetzte Zeitmesser, Seidenschals eines Luxuslabels, Kroko-Handtasche mit passendem Reiseaccessoires, Yachten, Autos, Villen, Clubmitgliedschaften und vieles mehr – die Klassiker der Statussymbole zeigen vor allem, wer es sich leisten kann und wer nicht.

Gesund, nachhaltig und voller Technik

Mittlerweile können wir feststellen, dass hier ein Umdenken geschieht. Die neuen Statussymbole sind andere. Studien weisen beispielsweise darauf hin, wie sich die Bedürfnisse von Jugendlichen diesbezüglich geändert haben. Das Fahrrad hat so für manche mehr Symbolkraft, denn es repräsentiert, anders als die Limousine, einen Lebensstil, der umweltfreundlicher, nachhaltiger und gesundheitsbewusster ist. Die neuen Schlagwörter sind „Vintage“ und „recyclebar“. Für viele Konsumenten ist es nun wichtiger, dass eine Marke eine „Consciousness“, also ein Bewusstsein dafür besitzt, „fair“ und „clean“ zu produzieren, als Wohlstand zu repräsentieren. Daneben hat der Bereich Technik, die Digitalisierung, Vernetzung und der kompetente Umgang mit neuen Medien, einen besonders hohen Stellenwert. Damit verbunden, ist die Flexibilisierung der Arbeitswelt. Sich seinen Arbeitsort aussuchen zu können oder einfach nur mehr Zeit zu haben, wird zum neuen Luxus und verdrängt den Besitz von klassischen Luxusgütern. Doch ist es wirklich so einfach?

Zukunft ohne Luxus?

In einem TV-Spot bewarb ein Automobilhersteller sein Produkt mit dem Slogan: „Das Statussymbol für alle, die kein Statussymbol brauchen!“ In gewisser Weise trifft dies auf die neue Generation von Statussymbolen zu. Sie sind dezenter geworden und tragen nicht mehr so auf, wie die funkelnden Klassiker der Statussymbole. Sie folgen einem Understatement, bei dem der Inhalt wichtiger wird, als der äußere Schein. Reichtum ist nicht mehr die oberste Maxime, sondern ein achtsamer und bewusster Lifestyle. Wenn wir genauer hinsehen, ist auch dies mitunter ein teures Unterfangen. Denn wer mit Tablet, Smartphone und Bioprodukten seinen Status entsprechend aussagekräftig symbolisieren möchte, muss es sich durchaus etwas kosten lassen. Es ist also fragwürdig, ob wir uns vom Luxus tatsächlich verabschiedet haben.

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Finanzbildung beginnt mit einer guten Wertebildung!

Fürth, 7.11.2016 – WERTvoll macht Schule unterstützt Kinder ab der ersten Klasse bei ihrer individuellen und sozialen Entwicklung.

Die Bildungsinitiative „WERTvoll macht Schule“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder bei ihrer individuellen und sozialen Entwicklung so zu unterstützen, dass sie selbstbewusst, sozial und eigenverantwortlich heranwachsen können. Dies ist die beste Voraussetzung dafür, kluge Entscheidungen zu treffen – auch in finanzieller Hinsicht. Die Grundlage hierfür bildet die Vermittlung von Wertekompetenzen. Kinder lernen zu reflektieren, respektvoll und tolerant miteinander umzugehen und ein soziales Bewusstsein zu entwickeln. Zudem erwerben die Kinder durch das Unterrichtsprogramm Finanzwissen, um sich frei von Konsum und Werbedruck zu machen und ihr Geld gut einsetzen und planen zu können. Dabei lernen sie Ziele zu definieren und Prioritäten zu setzen.

Ausschlaggebend für den Start von WERTvoll macht Schule im Jahre 2011 war der Schulversuch des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) zur Umsetzung der Richtlinie zur ökonomischen Verbraucherbildung. Im Rahmen dieses Schulversuchs wurde WERTvoll macht Schule erstmals an der Grundschule Unterföhring (Bayern) erfolgreich getestet. Die Grundidee für WERTvoll macht Schule war es, Kinder in finanziellen Aspekten weiterzubilden, um so präventiv darauf einwirken zu können, dass es später nicht zu Verschuldung kommt. Das Konzept dazu entwickelte die Gründerin der Initiative, Diana Bartl. Selbst Mutter und Existenzgründerin, lag ihr das Thema am Herzen: „Durch unser knappes Familienbudget am Beginn meiner Selbständigkeit wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig es ist, mit Geld und Konsum bewusst umzugehen. Deshalb fing ich bei meiner Tochter früh an, mit ihr über diese Themen zu reden und sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen. In dieser Zeit merkte ich, dass ich viele offene Fragen zum Thema Gelderziehung hatte.“

„In unserer täglichen Arbeit bei WERTvoll macht Schule und den Erfahrungen aus der Praxis stellte ich zudem bald fest, dass Finanzbildung für Kinder alleine nicht ausreicht. Es gehört einfach mehr dazu!“ so Bartl weiter. Mit der verstärkten Vermittlung von Wertekompetenzen hat die Initiative dem nun Rechnung getragen und sich den Bedürfnissen von Kindern angepasst. Heterogenität aufgrund unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe ist Normalität an Schulen in Deutschland, wenn auch nicht unbedingt in ihrer aktuellen Intensität. Kinder vergleichen sich ganz selbstverständlich mit anderen Kindern, doch können hier auch leicht Konflikte auftreten. Dabei sind Ausgrenzung oder Neid vor allem auf finanzielle Divergenzen zurückzuführen. Manche Kinder haben das neueste Handy, die tollsten Spielsachen und die teuersten Markenprodukte, während andere sich dies nicht leisten können. Die Konflikte, die dadurch entstehen, bedürfen der intensiven Auseinandersetzung und Verarbeitung. Das Programm von WERTvoll macht Schule verbindet hierbei zwei ganz wichtige Aspekte: Kinder werden in ihren sozialen Fähigkeiten geschult und entwickeln so ein besseres Verständnis für andere. Andererseits lernen Kinder, sich frei von Werbung und Konsum zu machen, ihren Selbstwert nicht über die neuesten Markenprodukte zu definieren und mit dem Geld auszukommen, dass ihnen zur Verfügung steht.

„Für einen guten Start ins Leben sind diese Kompetenzen genauso wichtig wie Rechnen, Lesen oder Schreiben“, betont Diana Bartl.

So funktioniert WERTvoll macht Schule: WERTvoll macht Schule bringt Werte- und Finanzkompetenzen in die Grundschule. Mit dem Unterrichtsprogramm lernen Kinder an ihrem üblichen Lernort im Klassenverbund und setzen das Gelernte später im Alltag praktisch um. Alle teilnehmenden Schulen und Lehrkräfte werden mit komplett ausgearbeiteten und leicht in den Unterrichtsalltag integrierbaren Unterrichtsmaterialien ausgestattet. Jedes Klasse bekommt ein besonderes Sparschwein geschenkt und jedes Elternhaus erhält das Magazin „WERTvoll“ mit nützlichen Tipps. Je nach Bedarf gibt es zudem die Möglichkeit Lehrkräfte und Eltern in Workshops auf die Projektdurchführung vorzubereiten.  WERTvoll macht Schule arbeitet unternehmensunabhängig, werbefrei und wird durch Spenden finanziert. Die Teilnahme am Programm ist sowohl für Schulen als auch Eltern kostenlos.

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Integration von Flüchtlingskindern in der Grundschule

Integration, integrieren, Toleranz, Sprache, lernen, Flüchtlinge, Einwanderung, Gemeinschaft, Kultur, Werte, global, Sprachförderung, Menschen, Migration, Migrant, Asyl, Politik, Identität, Kompetenz, Einbürgerung, Ausländer, Gesellschaft, sozial, Soziologie, Prozess, eingliedern, teilhabe, Symbol, Wörter, IconWelche Werte müssen den Kindern vermittelt werden und wie?

Ein Interview mit Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge: Wertearbeit, das Vermitteln eines stabilen Wertesystems, ist eine zentrale, ganz wichtige Aufgabe der Grundschulen. Alle Kinder werden in der Regel gemeinsam beschult, ungeachtet ihrer Fähigkeit, Herkunft, oder ethnischem Hintergrund. Hier kann Schule noch am ehesten integrativ wirken. Eine zunehmende Diversität von Schülern bringt neue Herausforderungen für Schulen und Lehrer – gerade auch vor dem Hintergrund aktueller Zuwanderungsströme von Flüchtlingen.

Unterschiedliche Herkunftsländer und damit verschiedene Kulturkreise und gesellschaftliche Wertesysteme sind nicht neu an Deutschlands Schulen, jedoch in ihrer aktuellen Dimension schon. Fehlende und mangelnde Sprachkenntnisse sind nur ein Problem, das zunehmender Aufmerksamkeit in der Schule bedarf. „Hinzu kommt, dass mit steigendem Zugang von Flüchtlingskindern vermehrt unterschiedliche gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse aufeinandertreffen. Inwiefern ändert sich also durch den Zugang vieler Flüchtlingskinder für die Lehrkräfte in den Grundschulen ihre Arbeit? Welche Auswirkung haben Sprachbarrieren? Was passiert, wenn verschiedene Wertesysteme aufeinandertreffen? Darüber haben wir mit dem Erziehungsexperten Dr. Jan-Uwe Rogge gesprochen.

Lehrkräfte sind im Hinblick auf Werte wichtige Vorbilder

Werte werden nicht zuvorderst durch Sprache vermittelt, betont Jan-Uwe Rogge, sondern müssen vielmehr vorgelebt werden: „Es geht darum, dass wir für uns gültige Werte den Kindern vorleben und so vermitteln. Ganz wichtige Werte sind etwa Wertschätzung und Achtsamkeit.“ Den Lehrerinnen und Lehrern komme dabei eine Vorbildfunktion zu, denn „sie sind für ein wertschätzendes Klima in der Klasse verantwortlich. Dazu gehört, sich gegenseitig zuzuhören, aufeinander einzugehen und sich gegenseitig zu respektieren“. Die Persönlichkeit der Erziehenden oder des Erziehenden spielt dabei eine ganz wichtige Rolle, denn sie ist schon im Kindergarten, aber ebenso in der Grundschule ein ganz wichtiges Vorbild und eine entscheidende Bezugsperson für die Kinder.

Auf kulturübergreifenden Werten aufbauen

Dass nun die Flüchtlingskinder zum Teil ohne alles hierher gekommen sind und einen anderen kulturellen Hintergrund haben, heißt indes nicht, dass ihr Wertesystem ein ganz anderes ist. Es gibt übernationale Werte, die kulturübergreifend zentral sind, sagt Jan-Uwe Rogge: „Wertschätzung und Achtsamkeit gelten beispielsweise in Afghanistan ebenso wie in Syrien. Diese Werte halte ich für absolut wichtig. Ich achte dich, und ich erwarte, dass du mich achtest. Ich schätze dich wert, und ich möchte von dir wertgeschätzt werden.“

Natürlich gibt es nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern auch Unterschiede. Abweichende gesellschaftliche Normen und Vorstellungen über Rollenbilder sind hierfür ein Beispiel. Grundsätzlich müsse dabei nicht befürchtet werden, dass sich durch eine solche Diskrepanz ein problematischer Zwiespalt für die Kinder ergibt, meint der Erziehungsexperte: „Kinder können mit Unterschiedlichkeiten durchaus umgehen. Das ist kein zentrales Problem, denn sie erleben das überall – etwa, dass sie von den Eltern anders angenommen werden als von den Großeltern. Vielmehr erfordert es von den Lehrern ein gewisses Bemühen.“ Auch Schule sei ein Ort, an dem Werte vermittelt und vorgelebt werden. Unterschiedlichkeit sei zudem nicht zuvorderst eine Frage des Herkunftslandes, betont Jan-Uwe Rogge, denn „deutsche Kinder, die aus einer Familie kommen, in der es sehr machtorientiert zugeht, erfahren ebenfalls eine Diskrepanz, wenn sie in der Schule Wertschätzung und Achtsamkeit kennenlernen.“

Die Bedeutung von Gelderziehung in der Grundschule

Zu den Werten, die Kindern in der Grundschule vermittelt werden müssen, gehört auch das Geld. Dies erachtet auch Jan-Uwe Rogge für wichtig: „Denn der Umgang mit Geld bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen.“ Geld ist ein greifbarer Wert und ein Wertesymbol. Es bestimmt den Wert einer Sache oder einer Leistung. Im Gegensatz zu anderen Werten wie Achtsamkeit und Respekt, können wir es sehen und anfassen. Frühzeitig den richtigen Umgang mit Geld zu lernen, zu üben, damit zu planen und es einzuteilen, ist ein wichtiger Aspekt in der Erziehung von Grundschulkindern. Dazu gehört auch Kindern zu vermitteln, wie sie sich in der Konsumgesellschaft zurechtfinden und frei von Markendruck ihre Entscheidungen treffen können. Gerade für die Kinder von Geflüchteten ist dies ein sensibles Thema, das schnell zu Ausgrenzung führen kann, wird es nicht in der Schule aufgegriffen.

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Aktuelle Brisanz durch den Zuzug vieler Flüchtlinge

fotolia_39622000_xsIn Zusammenhang mit der Werte- und Finanzbildung ist der aktuelle Zugang von Flüchtlingskindern an Grundschulen ein Thema, das Diana Bartl besonders am Herzen liegt.

„Flüchtlingskinder haben es besonders schwer. Neu angekommen müssen sie sich in diesem fremden Land erst zurechtfinden. Oft haben sie Schreckliches in ihrer Heimat oder auch auf der Flucht erlebt, das erst noch verarbeitet werden muss. Wir dürfen diese Kinder nicht alleine lassen. Es ist wichtig, dass wir sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Für eine erfolgreiche Integration ist dies unerlässlich. Schule kann hier effektiv einwirken.“ sagt Bartl. Mit Hilfe des Unterrichtsprogramms von WERTvoll macht Schule lernen Kinder nicht nur etwas über den Umgang mit Geld. Lehrer und Klasse besprechen im Laufe des Projekts vielerlei Themen gemeinsam. Kritisches Hinterfragen und das Reflektieren über unterschiedliche Wertevorstellungen sind dabei erwünscht. In der Vermittlung der Wertekompetenzen kommt es darauf an, Kinder in ihren Fähigkeiten zu bestärken, ihnen Selbstvertrauen zu vermitteln. Gleichzeitig lernen sie, dass gegenseitiger Respekt und Wertschätzung die Grundlage für ein gutes Miteinander sind. Kinder sollen ihren eigenen Weg finden. Konflikte und Uneinigkeiten gehören in diesem Prozess selbstverständlich dazu. Wichtig ist dabei nur, dass sie offen angesprochen und diskutiert werden.

 

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Warum sollte der Umgang mit Geld schon früh erlernt werden?

fotolia_79567735_sGeld ist einerseits als symbolischer Wert für materielle Dinge sowie als Gegenwert für Leistung allgegenwärtig. Wir müssen zwangsläufig damit umgehen, doch oft haben wir nicht gelernt, wie.

Fehlendes Wissen über Geld und eine damit verbundene unwirtschaftliche Haushaltsführung führen jedoch schnell zu gravierenderen Problemen, wie Verschuldung. Dem kann nur entgegengewirkt werden, wenn möglichst früh, präventiv aufgeklärt wird. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, schon in der Grundschule anzusetzen.

„Das muss ich unbedingt haben!“ Werbung und die Verlockungen der Konsumwelt üben schon auf Kinder Einfluss aus und suggerieren nach ihren eigenen Maßstäben, was wertvoll und wichtig ist. Kinder müssen an dieser Stelle lernen, reflektiert damit umzugehen, damit die Regeln der Konsumgesellschaft nicht über die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder bestimmen. Diana Bartl betont: „Wenn das Markenbewusstsein erst einmal Einzug erhält, beginnen Kinder sich darüber zu definieren, was sie haben oder nicht haben – einen Turnschuh einer bestimmten Marke oder das neueste Handy etwa. Wer dann finanziell diesem Wettlauf um Beliebtheit nicht standhalten kann, ist schnell außen vor! Negative Gefühle, wie Neid oder die Erfahrung von Ausgrenzung sind die Folge.“

Es braucht ein starkes Selbstbewusstsein und einen gesunden Selbstwert, um sich von dieser Art Konsum- und Gruppendruck freizumachen und Strategien, um Konfliktsituation positiv auflösen zu können. Kinder sollten deshalb nicht nur frühzeitig lernen, wie man klug mit Geld, Konsum und Werbung umgeht, sondern vor allem auch, dass sie wertvoll sind, so wie sie sind. Das Unterrichtsprogramm von WERTvoll macht Schule verbindet diese Elemente in der Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen. 

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Taschengeld: pädagogisch wertvoll

 

fotolia_38998120_lSollten Kinder schon eigenes Geld zur Verfügung haben? Ja, lautet die klare Antwort, denn so können die Kinder üben, mit Geld richtig umzugehen – zu planen und es sich selbständig einzuteilen. Dazu gehört auch, einmal Fehler zu machen, das Geld zu früh auszugeben oder einen Fehlkauf zu machen und anhand dieser Erfahrungen zu lernen. Durch das praktische Üben realisieren Kinder schnell, wie wichtig ein verantwortungsvoller und umsichtiger Umgang mit dem eigenen Geld ist und das ein Stück Selbstdisziplin notwendig ist, wenn man sich etwas leisten möchte.

Einen rechtlichen Anspruch auf Taschengeld haben Kinder und Jugendliche zwar nicht, aus pädagogischer Sicht ist es aber sinnvoll. Im Kindesalter werden so die Grundlagen für später gelegt, damit sie als Erwachsene gut mit dem Budget, das ihnen zur Verfügung steht, haushalten können.

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