Aktuelles

Martin Bauer Group spendet 15.000 Euro

Ein großes Dankeschön an die Martin Bauer Group! 

Wir freuen uns sehr über die Spende der Martin Bauer Group von insgesamt 15.000 Euro und sagen DANKE. Damit unterstützt sie die Weiterentwicklung unserer Inhalte.

„Als Familienunternehmen mit 90-jähriger Geschichte stehen wir für Fairness und gegenseitigen Respekt. Als Hersteller von Naturprodukten haben wir Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zum Dreh- und Angelpunkt unseres Handelns gemacht. Unser Fokus auf diese Werte verbindet uns mit WERTvoll macht Schule“, sagt Anne Wedel-Klein, Urenkelin von Martin Bauer und Mitglied der Geschäftsleitung der MB-Holding. 

Mit dieser Hilfe können wir unser Angebot noch erweitern, um individuelle und soziale Kompetenzen von Kindern zu fördern – mit dem Ziel, ihre Selbstsicherheit und Resilienz zu stärken. Das hilft den Kindern, mit Krisenzeiten und -situationen, wie jetzt während der Corona-Pandemie, besser und gestärkter umzugehen. 

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GLOBAL MONEY WEEK 2021 – WIR SIND DABEI

Mit unserem Angebot greifen wir Themen auf, die Kinder und Familien bewegen und mit denen sie jetzt und in Zukunft täglich umgehen müssen. Das ist aktuell die besonders wichtige Medienkompetenz, das kann der Umgang mit Konflikten sein oder mit unserer Umwelt und die Frage, wie wir mit Geld umgehen und was wir damit verbinden!  

Denn Finanzbildung endet nicht bei den Fragen, wie man Taschengeld sinnvoll einteilen kann oder warum es wichtig ist, Sparen zu lernen. Der Umgang mit Geld ist in vielen Elternhäusern ein Tabu: Über Geld spricht man nicht, Geld haben nur die anderen, Geld sorgt für Rangordnungen. Häufig ist das Thema auch für die Kinder emotional stark aufgeladen. Sie spüren, dass die Familie sparen muss, empfinden vielleicht Neid oder Scham und trauen sich nicht, darüber zu sprechen. In einer Gesellschaft, in der Wert hauptsächlich in Geld bemessen wird, ist es wichtig, die Verknüpfung dieses greifbaren Wertes mit Gefühlen und Zuschreibungen zu reflektieren. Denn mit Geld umgehen zu können und darüber zu sprechen gehört zu den Alltagskompetenzen. 

Wir wollen zwei Dinge erreichen: 

Das Sprechen über Geld soll zur Normalität werden. Damit Kinder lernen, damit umzugehen. Gleichzeitig ist es wichtig, zu verstehen: Geld ist nicht alles im Leben. Bemiss deinen Wert nicht am Kontostand. Kinder brauchen Finanzwissen, um zu verstehen, wie sie mit Geld in ihrem Leben umgehen können. Nicht nur in Sachen Sparvertrag. 

Auch dieses Jahr nehmen wir wieder an der Global Money Week teil. Global möchte diese Kampagne das Bewusstsein junger Menschen für die Finanzplanung schärfen. Take care of yourself, take care of your money – das diesjährige Thema hat uns dazu gebracht, uns Gedanken darüber zu machen, auf welche Werte es bei der Finanzbildung für Kinder ankommt. Zur Global Money Week bieten wir auf unserem Instagram-Kanal Einblicke in die Aspekte, die oft außer Acht gelassen werden, wenn man an Finanzbildung denkt. Hier möchten wir unserer Lehrer*innen-Community informieren, wie wichtig eine wertebasierte Herangehensweise bei der Vermittlung von Finanzbildung ist. Hierfür benennen wir einige Aspekte: die Kinderarmut etwa, die auch im reichen Deutschland existiert. Das Thema Neid – denn Kinder vergleichen sich bereits in der Grundschule mit ihren Mitschüler*innen. Die Frage, wie wir unseren eigenen Wert an unseren Kontostand koppeln. Und natürlich die Reflexion, ob man alles, was man kaufen kann, auch kaufen muss? Unsere Kampagne zur GMW trägt deshalb die Überschrift “Finanzbildung ist mehr als Geld zählen”.

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“Plastikmüll in unseren Meeren” – Das geht uns alle an!

Das Wort „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Gut, manche sagen Umweltschutz oder ökologische Lebensweise, aber sie meinen wahrscheinlich das gleiche. Auch wir wollen unseren Beitrag dazu leisten. Nicht aus einem Trend heraus, sondern weil wir es für wichtig halten, so früh wie möglich über Themen zu sprechen, die uns alle betreffen: Themen unserer Zukunft.

Die zweite Unterrichtseinheit zur Nachhaltigkeit steht seit Anfang Februar auf unseren Plattformen bereit, um auch die jungen Mitglieder der Gesellschaft für ein wichtiges Thema zu sensibilisieren: „Plastikmüll in unseren Meeren“.

Ein großes Dankeschön geht an die FERI AG aus Bad Homburg, deren großzügige Spende diese Themen-Entwicklung erst möglich gemacht hat. Damit konnten wir die Stunde konzipieren und veröffentlichen. Neben der finanziellen Unterstützung bedanken wir uns auch sehr für die inhaltliche Hilfe von Spezialist*innen wie Anne Mäusbacher von beachcleaner.de, die uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Dass dieses Thema auch ihr ein Herzensanliegen ist, hat sie mit ihrem Buch „Kids for the ocean“ bewiesen.

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, bereits Grundschüler*innen auf das Problem der Verschmutzung unserer Meere aufmerksam zu machen. Wir wollen Denkanstöße geben und Möglichkeiten aufzeigen, was man als junger Mensch dagegen machen kann. Die große Herausforderung dabei war die altersgemäße Gestaltung, ohne dabei den Bezug zur Realität zu verlieren. Genau das sahen wir aber auch als Chance, dieses wichtige Thema einmal durch die Augen eines Kindes zu betrachten. Neben umfangreichem Bildmaterial für eine Fantasiereise und die Erarbeitungsphase enthält die Stunde auch ein Wimmelbild, das liebevoll von Illustratorin Corinna Arauner gestaltet wurde. Das Wimmelbild passt als Poster auch gut an die Klassenzimmerwand und ist ein Multitalent. Im Umfang der Unterrichtseinheit kann es hervorragend zur Differenzierung genutzt werden. Bildlich können bereits die Kleinsten darauf verschiedene Situationen entdecken, die mit dem Thema in Zusammenhang stehen, sowohl im negativen Sinne (z.B. Orte der Verschmutzung) als auch im positiven (z.B. Müllsammelaktion am Strand)

Mit unserer Unterrichtseinheit wollen wir zukünftige Entscheidungsträger*innen für ein wichtiges Thema sensibilisieren. Sie soll nicht nur die kritische Situation, sondern auch Möglichkeiten aufzeigen, wie man gegensteuern kann.

Habt nur Mut und handelt WERTvoll!

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Werbung darf bei uns Gutes tun!

Zusammen mit unserem Medienpaten ELMA – Das Elternmagazin realisieren wir zum 1.5.2021 die zweite Auflage unseres Magazins WERTvoll gedacht mit 10.000 Printexemplaren und einer Onlineausgabe für unsere App. Die gedruckte Ausgabe wird direkt über die Schulen an die Familien der teilnehmenden Kinder verteilt. Die App kann weiterhin kostenlos heruntergeladen werden.

Ergänzend zu unserem Unterrichtsprogramm ist unser Magazin ein fester Bestandteil des kostenlosen Angebotes für Schulen & Familien. Mit WERTvoll gedacht führen wir Eltern und Lehrer*innen mit Informationen rund um unsere Themen durchs Programm. So drehen sich die redaktionellen Schwerpunkte um unsere Themen Finanzkompetenzen & Nachhaltigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Soziales/Integration und Medienkompetenzen.

Für die zweite Auflage wird es neben neuen interessanten Artikeln, Alltagstipps, Interviews & Co. nun erstmalig die Möglichkeit geben, uns mit der Buchung einer Anzeige zu unterstützen.

Magazin-WERTvoll-gedacht

Mediadaten

Ihre Anzeige im Magazin ”WERTvoll gedacht” wirkt – doppelt!

Mit der Buchung einer Anzeige wird nicht nur unser Magazin WERTvoll gedacht finanziert – Sie unterstützen damit auch unsere gemeinnützige Bildungsinitiative. Unser Unterrichtsprogramm fördert Kinder mit Wissen zu den alltäglichen Themen des Lebens und entlastet zusätzlich den Schulalltag von Lehrer*innen ganz direkt.

In unserer App WERTvoll und unter www.unterrichtsmaterial.digital stellen wir Lehrer*innen ein Unterrichtsprogramm kostenlos zur Verfügung. Rund um die Themen Persönlichkeitsentwicklung, Integration, Soziales, Finanzen, Medien, Geld und Nachhaltigkeit finden Lehrkräfte von der 1. bis zur 6. Jahrgangsstufe ausgearbeitete Unterrichtsseinheiten. Für unser Unterrichtsprogramm wurden wir im Jahr 2018 mit der Comenius-Medaille ausgezeichnet.

Werbung kann also viel mehr bewirken! 

Helfen Sie uns durch die Buchung einer Anzeige, Schüler*innen, Lehrer*innen und Familien weiterhin die kostenlose Teilnahme an unserem Unterrichtsprogramm zu ermöglichen. Wir repräsentieren Ihre Botschaft in einem attraktiven Umfeld!

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WERTvolle Weihnachtsspende von infra Fürth

Großer Dank an infra Fürth! 

Jedes Jahr unterstützt die infra Fürth gemeinnützige Projekt aus und für Fürth, die sich dafür einsetzen, die Welt ein klein wenig besser zu machen. Dieses Jahr waren wir einer der Empfänger der Weihnachtsspende 2020 und wir sagen DANKE für dieses “Weihnachtsgeschenk”! 

„Gerade in diesem außergewöhnlichen Jahr 2020 hat unsere Philosophie „Für unsere Stadt am Werk“, noch einmal an Bedeutung gewonnen. Mehr denn je, sehen wir es als unsere Pflicht, neben einer funktionierenden Versorgung Fürths auch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Stadt zu stärken. Dazu gehören unsere Weihnachtsspenden. Das gemeinnützige Projekt WERTvoll macht Schuleunterstützen wir, um die monatlichen Kosten für die dafür notwendige App und das Online-Portal zu decken.“, so die infra Fürth. 

Mit diesen Hilfen können wir weiter daran arbeiten, Kinder auf ihrem Weg ins Leben zu fördern und Lehrkräfte nachhaltig zu entlasten, denn Ziel der Bildungsinitiative WERTvoll macht Schule“ ist es, Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern, sie für Alltagsthemen zu sensibilisieren und bestmöglich auf die Vielfältigkeit und Herausforderungen der modernen Gesellschaft vorzubereiten. Insbesondere werden Werte- und Finanzkompetenzen in einer zunehmend komplexen Welt vermittelt. 

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Starkes Kind statt Markenwind

Die Fürther Initiative „WERTvoll macht Schule“ kennt die tückischen Fallen der Statussymbole – und wie man sie fröhlich pfeifend umgeht.

Milieu, Klasse, Schicht – woran Soziologen sich seit Jahrzehnten abarbeiten, manifestiert sich in so wechselhaftem wie beständigem Gewand bis heute ungebrochen in Gegenständen, die besitzen zu müssen glaubt, wer irgendwo dazugehören will. Der Mensch möchte in der Herde leben, in ihr wohlbehütet aufgenommen und in Sicherheit gewiegt werden, sonst droht er einsam zugrunde zu gehen. Ein probates Mittel, seine Zugehörigkeit zur einen und gleichwohl die Abgrenzung zur anderen Gruppe wortlos zu demonstrieren, ist die Selbstdekoration mit gemeinhin als „Statussymbolen“ bezeichneten Prestigeobjekten. Ob Kunstverständnis, flotte Sohle am Klavier, ob Vereinsdevotionalie oder Urlaubsort, überall schwingt eine Botschaft mit – die allermeistens lautet: Ich kann’s mir leisten, denn aller Entwicklungen und marginaler Phänomene, erst recht der Ratio zum Trotz zählt in erster Linie der konkrete Geldwert. Das kann zumal bei jungen Menschen ins Auge gehen – und vor allem: ins Geld. Denn nicht nur schmückt man sich mit den Objekten derjenigen Gruppe, der man angehört, sondern meist vor allem derer, in deren Kreis man gerne aufgenommen wäre. Dazwischen lauert oft ein tiefer Graben, den Kinder und vor allem Jugendliche mühsam zu überwinden suchen, wobei sie nicht selten abrutschen und tief stürzen. Was bleibt, sind tiefe Narben – auf dem Konto und in der Seele. Das Karussell der Trends und Marken dreht sich immer schneller, was heute noch der Shit war, ist morgen bereits out, und hab ich endlich genug fürs fancy Smartphone-Modell angespart, kommt auch schon das nächste raus. In dieser Erkenntnis steckt bereits ein Teil der Lösung: Wer andere Werkzeuge zur Statusdemonstration kennt oder gar keine benötigt, seinen Selbstwert aus anderem schöpft als aus Materiellem, der gerät nicht so leicht zwischen die mahlenden Räder der Konsummühle. Ein wünschenswerter Zustand, denn „zwar sind Kinder in Armut ungleich schwerer betroffen, doch Wohlstand bewahrt nicht davor, die Welt nach Besitz, Aussehen und Ansehen zu bewerten und sich selbst danach bewerten zu lassen“, so Diana Bartl von „Wertvoll macht Schule“, einer Fürther Initiative für Finanzielle Bildung, deren Engagement 2019 für den Emotion.Award in der Kategorie Soziale Werte nominiert war. „Für Kinder kann dies einen enormen Druck bedeuten, der im Extremfall bis zum Mobbing geht.“ Und auch Eltern stecken in der Klemme: Das Kind unterstützen, vor Schaden bewahren? Dem Kauf-wunsch nachgeben müssen – und überhaupt können?

Die erstmal einfache, weil kurze Lösung, so Diana Bartl, lautet: Bewusst handeln. Zwar haben Statussymbole einen festen Platz in unserer Gesellschaft, aber Kinder können lernen, damit umzugehen. Das gesamte Umfeld eines Kindes kann dabei unterstützend wirken. Erwachsene, insbesondere Eltern, fungieren als Vorbilder, deren Handeln, Weltanschauungen und eigene Wünsche von Kindern wahrgenommen, interpretiert und übernommen werden. Neben den Dingen, die Kinder aktiv lernen, geschieht dies meist unbewusst. Genau an diesem Punkt lässt sich ansetzen, indem Denken und Handeln bewusster werden, sagt die Gründerin von „WERTvoll macht Schule“, dessen Ziel nicht nur die reine Finanzbildung ist, sondern die Förderung lebenspraktischer Kompetenzen, die auf einer Kombination von Werte- und Finanzkompetenz basieren. „Wir nennen es auch das 1×1 fürs Leben.“ Kinder brauchen die Möglichkeit, sich intensiv mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Dazu gehört, dass sie diese genauer zu bestimmen und auch zu hinterfragen lernen. So lassen sich Motive und Ursprünge identifizieren, die zur Entstehung eines Wunsches führen. Das trifft nicht nur auf Grund-bedürfnisse wie Liebe, Geborgenheit, Gesundheit und Freundschaften zu, sondern in besonderem Maß auf Konsumwünsche. Deshalb ist es wichtig, Kinder über Strategien und Taktiken der Werbung aufzuklären und Grundkompetenzen aufzubauen, die einen klugen und verantwortungsvollen Umgang mit Geld zum Ziel haben.

So kann ein reflektiertes und selbstbestimmtes Konsumverhalten bei Kindern angeregt werden.
Ein weiterer, noch bedeutenderer Aspekt ist es, dass Kinder lernen, ihren eigenen Wert und die Wertschätzung anderer nicht von Besitz abhängig zu machen. Dazu gehört ein guter Umgang miteinander, der auf Respekt, Toleranz und Empathie basiert. Situationen, in denen sozialer Druck und Konflikte für Kinder entstehen, müssen aufgegriffen und mögliche Lösungsstrategien aufgezeigt werden. Ebenso sollten Fähigkeiten und Talente von Kindern hervorgehoben und gefördert werden, die den Fokus von Äußerlichkeiten abwenden. Dies kann in der Schule und zu Hause im Alltag gleichermaßen geschehen. Erwachsene können den Lernprozess der Kinder positiv begleiten, indem sie ihre eigenen Bedürfnisse und Verhaltensmuster, gerade in Bezug auf Konsum, ergründen und definieren. Die Sensibilisierung für die Problematik und ein Umdenken in der Bewertung von Statussymbolen erzielen Eltern am besten dadurch, dass sie zuerst bei sich selbst genauer hinsehen und sich klarmachen, welche Werte sie an die nächste Generation weitergeben. Text: Katharina Wasmeier ELMA Magazin Nov/2020

 

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Fürther Landtagsabgeordnete spendet 2.544 Euro

Barbara Fuchs unterstützt WERTvoll macht Schule.

Die Abgeordneten der Grünen im Bayerischen Landtag haben sich dazu entschieden, auf die Erhöhung der Abgeordnetenentschädigung zum 1. Juli 2020 zu verzichten und dieses Geld an Organisationen in ihren Stimmkreisen zu spenden. Die Fürther Abgeordnete Barbara Fuchs unterstützt damit unsere Bildungsinitiative.

Konkret handelt es sich um eine Spende von 2.544 Euro. Barbara Fuchs möchte dadurch unseren Themenbereich “Nachhaltigkeit” fördern. Bei der symbolischen Spendenscheckübergabe betont sie, „Neue Wege bei der Vermittlung von sozialen und ethischen Werten mit dem Blick auf Wirtschaftskompetenz und Nachhaltigkeit bieten eine großartige Chance für die Zukunft unserer Jugend“.

Die Verknüpfung der verschiedenen Bereiche ist eine Bereicherung. Es es ermöglicht eine neue Perspektive auf unsere Welt und wie wir mit Menschen, Tieren und unsere Umwelt umgehen – unabhängig davon, ob wir als Privatperson oder im Sinne eines Unternehmens handeln. Mit unserem Unterrichtsprogramm werden sensibilisiert und lernen reflektiert zu handeln. „Kinder lernen mit unserem Programm, verantwortungsvoll und rücksichtsvoll mit den Ressourcen umzugehen“ sagt Diana Bartl, Gründerin von „WERTvoll macht Schule“.

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Corona-Krise belastet Kinder mehr als gedacht!

Wie wir Kinder unterstützen – jetzt und in Zukunft.

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Kinder leiden deutlich unter der Corona-Pandemie. Und wie immer trifft es die am härtesten, die es schon ohne Krise schwer hatten. Das bestätigen neueste Studien. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Wie federn wir krisenbedingte Belastungen ab und wie können wir langfristig präventiv wirken? Lernen wir aus Corona?

Kinder leiden psychisch

Es war zu erwarten, dass eine Krise wie die Corona-Krise ihre Spuren hinterlässt – in Politik, Wirtschaft und Privatleben. Wie sehr das Leben der Kinder davon betroffen sein würde, war bisher aber noch unklar. In der bundesweiten COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ging man dem auf den Grund und untersuchte die Effekte der Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern. Das Ergebnis war überraschend, denn man hatte nicht damit gerechnet, dass sich der Anstieg psychischer Belastungen bei Kindern so eindeutig zeigen würde. 71 Prozent der Kinder gaben an, unter der Corona-Krise emotional und seelisch zu leiden. Zwei Drittel der Kinder sahen dadurch ihre Lebensqualität eingeschränkt. Im Vergleich zu vorher hat sich seit der Pandemie das Risiko für psychische Auffälligkeiten nahezu verdoppelt. Die Liste der Symptome ist entsprechend lang: Gereiztheit, Schlafprobleme, Kopf- und Bauschmerzen, Hyperaktivität. Kinder machen sich in der Krise mehr Sorgen, sie haben Probleme, den Alltag zu meistern, und sie sind deutlich eingeschränkt.

Krisen sind ein Katalysator für Ungleichheiten

Der Ausfall des Schulbetriebes und die fehlende Kindertagesbetreuung waren zunächst vielleicht notwendig, bleiben aber nicht ohne Konsequenzen. Kindern fehlen Begegnungs- und Lernorte. Das Leben spielt sich vor allem im Zuhause ab, die sozialen Kontakte sind auf ein Minimum reduziert, Schulaufgaben müssen alleine bewältigt werden und es gibt kein Ventil, um sich einmal außerhalb der eigenen Familie Luft zu machen, zu entspannen und sich Gleichaltrigen, Betreuer*innen oder der Klassenlehrer*in anzuvertrauen. Kein Wunder also, dass Streitigkeiten in der Familie in der Corona-Pandemie zunehmen. Doch die Begrenzung der eigenen Lebenswelt auf den Kreis der Familie ist noch aus einem anderen Grund problematisch. Sie verschärft soziale Ungleichheiten und hängt diejenigen Kinder noch mehr ab, die auf Unterstützung und Förderung am meisten angewiesen sind. Denn auch das zeigt die COPSY-Studie: Besonders stark sind Kinder betroffen, deren Eltern über einen niedrigeren Bildungsabschluss verfügen, ein geringeres Einkommen oder einen Migrationshintergrund haben. Mit anderen Worten: Die Corona-Pandemie offenbart unverblümt und eindeutig, was auch schon vorher ein Problem war. Herkunft bestimmt maßgeblich, welche Chancen Kinder im Leben haben und welche Ressourcen sie ausschöpfen können, um Krisen zu bewältigen. In einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft darf das nicht sein! Was hilft also? Was können wir jetzt und in Zukunft tun, damit Kinder Krisensituationen gut meistern und gleichberechtigte Bildungs- und Teilhabechancen erhalten?

Mit Alltagskompetenzen direkt in der Schule wirken

Kinder brauchen gute Unterstützungssysteme, die auch in Krisen Bestand haben. Und Kinder müssen ganzheitlich gefördert werden – von Anfang an! Es sind Konzepte notwendig, die alle Kinder einbeziehen, langfristig angelegt sind und herkunftsbedingte Ungleichheiten ausgleichen können. Unser Bildungssystem spielt hier eine entscheidende Rolle. Bereits in der Grundschule eröffnen sich enorme Potentiale, um Kinder emotional zu stärken, sie gut auf das Leben vorzubereiten und damit zugleich präventiv zu wirken. „Bildung ist der Schlüssel, damit Kinder das Leben gut meistern können!, sagt Diana Bartl, Gründerin und Geschäftsführerin von WERTvoll macht Schule. „Das Leben ist bunt, hat Höhen und Tiefen und fühlt sich manchmal wie eine Achterbahn an. Ganz vermeiden lässt sich das nicht. Doch wie wir damit umgehen, können wir beeinflussen, und vor allem können wir es erlernen.“ Bildung formt und stärkt Persönlichkeiten und lässt uns mit Stress, Druck und Niederlagen umgehen. Bildung ermöglicht ein tolerantes und respektvolles Miteinander. Bildung bedeutet Teilhabe und Mitsprache. Bildung eröffnet Möglichkeiten. Zusammengefasst: Bildung ist wie ein Werkzeugkasten, aus dem Kinder ein Leben lang schöpfen können. „Genau deshalb setzen wir uns für die Förderung von Alltagskompetenzen an Grundschulen ein! Die Schule ist der ideale Ort, um diese Fähigkeiten zu erwerben, betont Bartl. „Alltagskompetenzen sind lebenspraktisch. Sie beinhalten eben auch Strategien, um mit schwierigen und stressigen Situationen, wie jetzt während der Corona-Pandemie, besser und entspannter umzugehen.“

Ganzheitliche Förderung von Anfang an

Nun bleibt die Frage, warum Kinder das alles schon in der Grundschule lernen sollten? Für Diana Bartl ist das klar: In der Grundschule haben wir die Möglichkeit, alle Kinder zu erreichen, und das frühzeitig. Viele Weichen stellen sich schon sehr früh im Leben und Versäumnisse lassen sich nur schwer im Nachhinein ausgleichen. Deshalb können wir im Prinzip gar nicht früh genug beginnen. Das Entscheidende ist, dass Kinder altersgerecht lernen und ihre Neugierde auf die Welt nicht verlieren.

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Aktion für Fürther Kinder – Selbstwert fördern in der Krise.

„WERTvoll macht Schule“ verschenkt zusammen mit Bürgermeister Markus Braun, Onlineprinters GmbH und SpVgg Greuther Fürth 5.000 „Ich bin besonders“-Hefte an Grundschulkinder

(oben von link)s Roland Keppler, CEO der Onlineprinters-Gruppe, Rebekka Rupprecht und Diana Bartl, Projektleiterin und Geschäftsführerin von WERTvoll macht Schule gUG (unten von links) Holger Schwiewagner, Geschäftsführer der SPVGG GREUTHER FÜRTH und Markus Braun, Bürgermeister und Referent für Schule, Bildung und Sport

28.05.2020 – Die Corona-Pandemie ist für alle eine Herausforderung. Aber gerade Kinder leiden massiv unter den fehlenden sozialen Kontakten, der durch die Krise oft angespannten Familiensituation und dem Wegfall regulärer Beschulung und Kinderbetreuung. Den Kindern fehlt plötzlich der Ort, an dem sie Defizite kompensieren und im Austausch miteinander sein können. Bildungsungleichheiten treten nun noch deutlicher zutage, viele Kinder leiden im Stillen – und ein rasches Ende der Situation ist nicht in Sicht.

All diese Unsicherheiten und Umbrüche bedrohen das Selbstwertgefühl. Wenn sich schon die Erwachsenen durch die Krise und deren Unwägbarkeiten oft existenziell bedroht fühlen – wie ergeht es dann wohl erst den Kindern, die nicht in gleicher Weise auf Bewältigungsmechanismen zurückgreifen können?

Aktion für Fürther Grundschulkinder

Wir von „WERTvoll macht Schule“ wollen hier helfen und haben eine Aktion für Kinder in Fürther Grundschulen ins Leben gerufen.

5.000 Exemplare unseres „Ich bin besonders“-Heftchens werden an Kinder verteilt, die eine Grundschule im Stadtgebiet besuchen. Damit erreicht jedes der etwa 4.500 Grundschulkinder in Fürth eines der Heftchen – und kann helfen, Selbstwertgefühle zu stärken! Und vielleicht macht das ein oder andere Heftchen den Unterschied – ob mit dieser Ausnahmesituation besser umgegangen werden kann.

Selbstwert fördern

Das Heftchen unterstützt Kinder auf einfache Weise in der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls, das auf dem Erkennen und Anerkennen eigener Stärken und individueller Persönlichkeit basiert. Kinder können das Heftchen allein oder gemeinsam mit Familie und Freunden bearbeiten. Tatsächlich ist es auch für Erwachsene eine lohnende Übung! Kinder setzen sich damit ein Lesezeichen des eigenen Selbstwerts. Eine Erinnerungsnotiz der Selbstwertschätzung. Und entwickeln dadurch mehr Selbstsicherheit und Resilienz gerade für Krisenzeiten und -situationen. Wenn ich weiß, wer ich bin und was ich gut kann, wirft mich so schnell nichts um. Eine Lektion, die sich gar nicht früh genug lernen lässt.

 Verteilung über das Franken Ticket und die Schule

Das „Ich bin besonders“ Heftchen soll Kinder gerade jetzt in dieser schwierigen Krisenzeit unterstützen, vor allem solange die Schulen aufgrund der Kontaktbeschränkungen noch geschlossen sind. Deshalb erfolgt die Verteilung des Heftchens über das Franken Ticket. Familien und Kinder können sich dieses ab 29. Mai 2020 im Franken Ticket-Kartenvorverkauf am Kohlenmarkt 4 in Fürth abholen. Nach den Ferien, sobald die Grundschulen den Unterricht wieder aufnehmen, werden die „Ich bin besonders“-Heftchen zudem direkt an die Schule geliefert. So erhält jedes Kind ein Heft.

Gemeinsame Aktion mit Bürgermeister Braun, Onlineprinters GmbH & SpVgg Greuther Fürth

Unterstützt wird die Aktion von Bürgermeister Markus Braun, der Onlineprinters GmbH und der Spielvereinigung Greuther Fürth. Drei Partner, denen eine gute Bildung und das Wohl der Kinder am Herzen liegen und die sich seit Jahren für die Kinder- und Jugendarbeit engagieren. Besonderer Dank geht an die Onlineprinters GmbH, die die Druckkosten für die 5.000 „Ich bin besonders“-Heftchen übernimmt.

Ein Bildungsprogramm für Deutschland

Wir von „WERTvoll macht Schule“ setzen uns bundesweit für Kinder ein. Mit unserem kostenfreien und digitalen Unterrichtsprogramm engagieren wir uns für die Vermittlung von Alltagskompetenzen in der Grundschule. Das überaus beliebte „Ich bin besonders“-Heftchen ist Teil unserer Unterrichtsmaterialien. Unser Ziel ist es, Kinder mit wertvollen Inhalten optimal auf das Leben vorzubereiten. Hierfür unterstützt die Bildungsinitiative Lehrkräfte im Unterricht und Familien bei der Umsetzung im Alltag.

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Kooperation mit Fit4Ref

Synergien schaffen & nutzen. WERTvoll macht Schule und Fit4Ref, die Community für angehende Lehrer*innen, sind nun offizielle Partner! Gemeinsam möchten wir unsere Kräfte bündeln und unseren Beitrag für die Bildungscommunity leisten – vorausdenkend und in einem modernen Format.

WERTvoll macht Schule & Fit4Ref – zwei Beitragsgeber für die Bildungscommunity

Uns verbindet eine gemeinsame Mission: einen nachhaltigen Beitrag für den Bildungsbereich zu leisten. Wir von WERTvoll mach Schule bieten ein umfassendes Unterrichtsprogramm, das wertvolle Alltagskompetenzen an Schüler*innen in der Grundschule vermittelt und stellen hierfür Lehrkräften fertig ausgearbeitet und leicht in den Unterricht integrierbare Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Fit4Ref möchte mit dem Zugang zur nächsten Generation der Lehrer*innen den direkten Kontakt zu den Umsetzern schaffen. Dabei ist unser gemeinsames Ziel aus Umsetzern auch Botschafter*innen unseres innovativen Programms zu machen!

Wer oder was ist eigentlich Fit4Ref?

Fit4Ref ist Community und Vorteilswelt für Lehramtsstudierende und Referendar*innen in Einem! In den letzten Jahren konnte sich Fit4Ref eine Reputation als Community und eine Reichweite von über 30.000 Mitgliedern aufbauen. Auf ihrer Plattform bietet Fit4Ref angehenden Lehrer*innen vom fachlichen Austausch, informativen Ratgebern, wie zum Beispiel unser „RefGuide“, der kostenlosen ISIC-Karte bis hin zur kostenlosen Schulhaftpflichtversicherung nahezu alles, was die angehende Lehrkraft braucht. „Wie händeringend die Community nach gutem Unterrichtsmaterial sucht, zeigt sich an den Statistiken unserer Unterrichtsmaterialdatenbank UmaDa. Die fundiert ausgearbeiteten Unterrichtsreihen und das gesamte Konzept von WERTvoll macht Schule hat uns auf Anhieb überzeugt. “, so das Fit4Ref-Team. Das Beste: Das Angebot ist kostenfrei!

HIER geht es direkt zu unserem Beitrag auf den Internetseiten von Fit4Ref.

Wir freuen uns besonders, Fit4Ref als offiziellen Partnern begrüßen zu können und gemeinsam Lehrer*innen bei ihrer überaus wertvollen Arbeit zu unterstützen!

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